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Calw Jugendliche 72 Stunden lang vom Himmel geschickt

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Mit der 72-Stunden-Aktion soll die Welt ein bisschen bunter werden. Foto: Balle Foto: Schwarzwälder Bote

Kreis Calw/Enzkreis. "Die Welt braucht Heldentaten", verkündet ein Flyer vollmundig zur 72-Stunden-Aktion der Katholischen Jugend. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisiert die laut eigenen Angaben "größte Sozialaktion Deutschlands".

Verbände, Ministranten, Schulklassen, Vereine oder auch Jugendtreffs nehmen daran teil und setzen vom 23. bis 26. Mai diverse Projekte in ihren Dekanaten um. So auch in Calw, das zur Diözese Rottenburg-Stuttgart gehört. Der zuständige Koordinationskreis tagt rund drei Wochen vor der Aktion, um noch einige Details zu klären.

Bis zu 200 Jugendliche an der Aktion beteiligt

"Es werden wohl zwischen 150 und 200 Jugendliche teilnehmen", erklärt Rupert Balle, der als Dekanatsjugendseelsorger die Aktion vor Ort unterstützt. Die Altersspanne der Teilnehmer erstreckt sich dabei von neun bis 25 Jahre. "Wir setzen dabei ökologische, soziale, aber auch politische Projekte um", erläutert Balle. Sechs Gruppen stemmen im Calwer Dekanat vier Projekte – unter anderem in Calw, Nagold, Schömberg, Bad Wildbad und Birkenfeld. Was genau, das verraten die Verantwortlichen noch nicht, denn einige Teams haben sich für die sogenannte Get-it-Variante entschieden. Sie bekommen ihre Projekte erst am 23. Mai um 17.07 Uhr.

Die krumme Uhrzeit rührt von den zahlreichen Medienpartnerschaften her – in Baden-Württemberg ist das der Radiosender SWR 3, der die Aktion begleitet, aber auch Hilfeersuchen verbreitet.

"Es kann schon vorkommen, dass man da noch einen Kipplaster voller Sand braucht oder das THW einen Arbeitsplatz ausleuchtet", verdeutlicht Julia Engelhardt, die dem Koordinationskreis angehört, dass in den vergangenen Jahren immer wieder die unglaublichsten Dinge passiert seien.

"Bei der Do-it-Variante haben die Gruppen sich selbst ein Projekt überlegt, bei Connect-it tun sich zwei zusammen und organisieren was", erklärt Engelhardt die beiden anderen Varianten während der 72-Stunden-Aktion. Zwei Teams "connecten", also verbinden sich, und starten in Schömberg und Bad Wildbad ein Projekt zum Thema Europa. Man wolle so kurz vor der Europa-Wahl am Sonntag, 26. Mai, mit den Menschen ins Gespräch kommen und ergründen, was der Bevölkerung an Europa wichtig ist, wo es nach deren Meinung Veränderungen braucht, verdeutlicht Balle das Ansinnen der Aktion.

Da dieses Projekt schon bekannt ist, wird die Aktion auch in Schömberg im Berufsförderzentrum um 16 Uhr eröffnet. Los gehts um 17.07 Uhr. Dann schwärmen die Jugendlichen ins Dekanatsgebiet aus und haben 72 Stunden Zeit, die Projekte mit Unterstützung von lokalen Firmen und Helfern umzusetzen. Damit wird die Gesellschaft "ein kleines Stückchen bunter, solidarischer und offener", ist der BDKJ überzeugt.

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