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Calw Interesse an der "Ortszeit" ist bereits groß

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Sie freuen sich vor allem in Corona-Zeiten über eine Fortsetzung der "Ortszeit" (von links): Organisatorin Tanja Solombrino, die Pforzheimer Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler, Pforzheims Kulturamtsleiterin Angelika Drescher, Monika Schweickert, Leiterin der Geschäftsstelle AG Kulturregion Nordschwarzwald, und Sascha Falk, Leiter der Kreisvolkshochschule Freudenstadt. Foto: Roth Foto: Schwarzwälder Bote

Unter dem Dach der Kulturregion Nordschwarzwald, federführend organisiert und betreut vom Pforzheimer Kulturrat, startet im nächsten Jahr die 13. "Ortszeit". Bewerben können sich Künstler bereits jetzt.

Nordschwarzwald. "Aktiv die Künstler fördern" im Corona-Jahr sei bei der traditionell gewachsenen "Ortszeit" wichtig, so die Kulturamtsleiterin der Stadt Pforzheim, Angelika Drescher. Umso mehr, da weitere Formate wie der "Kultursommer" ausgefallen seien. Das Interesse könnte daher von Seiten der Künstler noch größer sein als ohnehin.

Thema lautet "Bewegt"

Jedenfalls kann sich Organisatorin Tanja Solombrino, zum dritten Mal diesbezüglich eingebunden, schon jetzt nicht über mangelndes Interesse beklagen. "Ich wurde schon einige Male gefragt, wann man sich denn bewerben kann". Sie erklärt auch die Modalitäten der landkreisübergreifenden Wanderausstellung: "Es sollen Werke sein, die noch nie gezeigt wurden und die auch nicht älter als zwei Jahre sein dürfen."

Ein Thema wird ebenfalls wieder vorgegeben: "Bewegt". Das könne natürlich, so Solombrino weiter, die klassische Darstellung von Bewegung sein, was bis zur Videokunst gehen könne. Es könne aber auch im übertragenen Sinn umgesetzt werden. "Zum Beispiel, indem die Künstler zeigen, wie sich in diesen Zeiten die Kunst verändert. Wie sie mit dem Thema Corona umgehen." Der Titel solle Ideen liefern, Anstoß sein, aber keine Beschränkung auferlegen. Da die Bewerbungszeit begonnen hat und erst Ende des Jahres endet, denkt sie, dass genügend Zeit sei, um sich mit dem Thema "Bewegt" auseinanderzusetzen.

Falk: "gutes Sprungbrett"

Im vergangenen Jahr, bei der zwölften "Ortszeit", wurden 380 Werke eingereicht. Gezeigt wurden 49 Arbeiten von 26 Künstlern. Diese kamen aus vielen unterschiedlichen Ecken der Region. Und aus unterschiedlichen Händen: So berichtet Tanja Solombrino, dass auch Arbeiten aus der Fakultät der Gestaltung dabei waren, aber auch von etablierten Künstlern.

Die Jury jedenfalls darf nicht aus der Region stammen, deren professionelle Zusammensetzung ist ebenfalls im Internet unter www.ortszeit.info zu finden. Monika Schweickert, Leiterin der Geschäftsstelle AG Kulturregion Nordschwarzwald, freut sich darüber, dass sich das Format der "Ortszeit" zu einem Gemeinschaftsprojekt der Kulturregion entwickelt und etabliert hat und regionale Künstler die Möglichkeit erhalten, ihre hochkarätigen Werke präsentieren zu können.

Sascha Falk, Leiter der Kreisvolkshochschule Freudenstadt, und Vertreter der Stadt Freudenstadt spricht gleichzeitig von einem "guten Sprungbrett" für Künstler und betont, dass die "Ortszeit" inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil in der Kunstszene geworden sei.

Weitere Informationen: www.ortszeit.info

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember. Die Eröffnung der 13. "Ortszeit" – eine Veranstaltung des Pforzheimer Kulturrats, der Stadt Pforzheim sowie der Landkreise Calw, Freudenstadt und Enzkreis, ist am 5. Mai im Landratsamt Calw. Die Ausstellung ist dort bis 18. Juni zu sehen. Vom 4. Juli bis 26. September kommt sie ins Stadtmuseum Pforzheim, vom 2. Oktober bis 25. Oktober nach Freudenstadt und vom 28. November bis 9. Januar 2022 ins Schloss Neuenbürg (Enzkreis). Die Jurierung erfolgt nach Fotografien.

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