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Calw Hermann-Hesse-Museum soll barrierefrei werden

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Das Hesse-Museum soll barrierefrei werden. Eine komplette Sanierung des Gebäudes scheint im Zuge der dafür notwendigen Arbeiten derzeit aber nicht realistisch zu sein. Foto: Klormann

Calw - Dem Hermann-Hesse-Museum in Calw stehen große Veränderungen bevor. Neben der Neukonzeption der Ausstellung werden im Laufe der kommenden Jahre auch bauliche Maßnahmen vorgenommen.

Das war zwar schon mehrmals Thema in verschiedenen Gremien, einen Baubeschluss hat es bislang aber noch nicht gegeben. Der Bau- und Umweltausschuss beschloss in seiner jüngsten Sitzung, dem Gemeinderat einen Planungsbeschluss zu empfehlen um dann, im Februar 2020, schlussendlich einen Baubeschluss zu fassen.

"Die Ausstellungskonzeption nimmt Formen an", meinte Andreas Hailer vom Hochbauamt der Stadt Calw. Beim Thema Barrierefreiheit und insbesondere der generellen Sanierung besteht offenbar noch Redebedarf. Fakt ist: Das "neue" Hesse-Museum soll komplett barrierefrei werden. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass ein Aufzug her muss. Dieser soll laut der bisherigen Planung an der Nordseite des Gebäudes angebaut werden. Überdies soll es unter anderem eine Rampe am Eingang und einen Umbau der Sanitäranlagen geben. Das Museum wird während der Bauarbeiten nicht für Besucher zugänglich sein.

Hailer warf in den Raum, dass es – wenn man das Gebäude wegen des Aufzugs ohnehin eingerüsten müsse – eine Überlegung wert wäre, in diesem Zuge auch weitere Arbeiten anzugehen. So zum Beispiel die Fassade und/oder das Dach. Beides "in keinem guten Zustand", betonte er. Da stelle sich die Frage: "Wie viel will man investieren?", meinte Hailer.

Adrian Hettwer (Gemeinsam für Calw) zeigte sich unschlüssig, ob es Sinn mache, die Arbeiten miteinander zu kombinieren. "Man kommt da von einem zum nächsten", sagte er.

Kein Argument

Dieter Kömpf (Freie Wähler) war augenscheinlich wenig begeistert von dem Vorschlag, von der Barrierefreiheit auf eine Gesamtsanierung zu kommen. Zumal, wie er hinzufügte, die Aufstellung eines Baugerüsts kein Argument dafür sei. "Das ist noch das Günstigste daran." Die Information, dass in dem offenbar nicht mehr taufrischen Dach historische "Schätze" gelagert seien, beunruhigte Irmhild Mannsfeld (Neue Liste Calw). Sie sprach sich für die Erstellung eines Gesamtkonzepts aus, wies aber auch darauf hin, dass man für die Sanierung sicherlich Zuschüsse von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bekommen könnte. Udo Raisch (CDU) stimmte Mannsfeld in Bezug auf das Gesamtkonzept zu. Mit zwei Gegenstimmen entschied sich der Ausschuss dafür, den Planungsbeschluss dem Gemeinderat zu empfehlen.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 1308-91

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