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Calw Große Enttäuschung nach 120 spannenden Final-Minuten

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Die Hintermannschaft des FV Wildbad stand gut und hat kaum etwas anbrennen lassen. Foto: Büchele Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Kurt Büchele FV Wildbad – CfR Pforzheim II 1:2 (1:1, 0:1) nach Verlängerung. Die A-Klassen-Fußballer des FV Wildbad haben dem Kreisligisten aus Pforzheim in 120 temporeichen und spannenden Pokal-Minuten Paroli geboten, standen nach dem Abpfiff des Kreispokal-Endspiels vor heimischer Kulisse jedoch mit leeren Händen da.

Fast im Minutentakt erspielten sich die Wildbader in den ersten 45 Minuten Torchancen, die immer wieder für Aufregung bei den Pforzheimern sorgten. Doch auch der Kreisligist aus der Goldstadt hatte seine Möglichkeiten. Eine davon nutzte kurz vor dem Halbzeitpfiff Samet Tuzluca, der einen Freistoß an der Mauer der Wildbader Abwehr vorbei zum 1:0 für die Gäste verwandelte. Erregt meinten einige FV-Fans in Pause "Das 0:1 ist unverdient."

Auch nach der Pause sahen die rund 450 Zuschauer eine gute Wildbader Mannschaft, die hinten nichts anbrennen ließ und unbedingt den Ausgleich wollte. Nach knapp einer Stunde Spielzeit wurden die Wildbader für ihre Bemühungen belohnt. Waldemar Schmidt sorgte für das 1:1 (59.), die Begegnung war wieder völlig offen.

Unter dem Beifall der Fans, die jetzt mehr wollten, hatten die Platzherren in der letzten halben Stunde der regulären Spielzeit noch die eine oder andere gute Möglichkeit, die größte davon eine Minute vor dem Abpfiff. Der Pokalsieg war greifbar nahe gewesen.

Da nach 90 Minuten noch keine Entscheidung gefallen war, ging es in die Verlängerung. Die Atmosphäre war jetzt noch angespannter, worunter das Spiel beider Mannschaften nicht litt. Für den FV Wildbad wurde die letzte Hoffnung auf einen eventuellen Sieg nach zehn Minuten in der Verlängerung getrübt, als Görkem Günasan (101.) der 2:1-Führungstreffer für den Favoriten erzielte. Dieses Ergebnis sollte auch nach 120 Minuten Bestand haben.

Die Enttäuschung beim FV Wildbad war erst einmal groß. So nah war die Mannschaft von Trainer Fabrice Kastner am Pokal und doch stand sie nach 120 leidenschaftlichen Minuten mit leeren Händen da.

Erleichterung war beim CfR Pforzheim II auszumachen. Der Kreisligist wusste, wie eng es war und war froh, die Verlängerung ohne Gegentreffer überstanden zu haben. Groß war die Freude, als der Unparteiische mit dem Schlusspfiff dem Kräfte raubenden Spiel ein Ende setzte.

"Schade, wir waren so nahe dran. Wir hätten in den regulären 90 Minuten alles klar machen können", meinte Holger Haag, der beim FV Wildbad für den Spielbetrieb verantwortlich ist und ebenso wie die Spieler und die vielen Fans verständlicherweise enttäuscht über das Ergebnis war.

Nicht enttäuscht war er mit der Vorstellung der Wildbader Mannschaft, die 120 Minuten gearbeitet und gerackert hatte: "Jeder einzelne hat toll gekämpft. Dieses Spiel werden wir so schnell nicht vergessen." Eine Bemerkung zur Aufstellung der Gäste aus Pforzheim wollte sich Holger Haag allerdings nicht verkneifen: "Ich kann nicht sicher sagen, ob aus der zweiten CfR-Mannschaft tatsächlich jemand mitgespielt hat. Es waren Vertragsspieler dabei, die gehören normalerweise zur ersten Mannschaft. Einige der anderen Spieler waren A-Jugendliche."

 
 

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