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Calw Gregor Stabel: Bronze fühlt sich wie Gold an

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Ein Traum hat sich erfüllt: Gregor Stabel (rechts) durfte bei der deutschen Meisterschaft auf dem Treppchen stehen. Foto: privat Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Albert M. Kraushaar

War das eine Freude. Gregor Stabel aus Neuweiler, bei den deutschen Meisterschaften der Sportschützen in München für den SV Rohrdorf am Start, gewann im Kleinkaliber Dreistellungskampf der B-Junioren die Bronzemedaille.

Nach der jüngsten Erfolgsserie der Sportschützinnen aus dem Kreis Calw bei der deutschen Meisterschaft in München gab’s damit auch im männlichen Bereich die erste Medaille.

"Die Bronzemedaille fühlt sich wie Gold an", freute sich Gregor Stabel, der in den vergangenen Jahren kontinuierlich bei den nationalen Titelkämpfen am Start war, es für ihn aber nie auf das Siegertreppchen gereicht hat. Immer wieder war er mit Top-Ten-Platzierungen dicht dran, mit dem Luftgewehr 2012 bei Ringgleichheit Vierter, bei der Ausscheidung zur Europameisterschaft unter den letzten zehn.

Jetzt hat es endlich geklappt, dabei ist es Gregor Stabel im Gegensatz zu seinen Rohrdorfer Teamkollegen aus der Kleinkaliber-Landesliga gelungen, ein Spitzenergebnis auch mal bei einer deutschen Meisterschaft zu erzielen.

Grundstein für die Bronzemedaille waren 192 Ringe knieend und 197 Ringe liegend. Im abschließenden Stehendanschlag begann der mögliche Medaillenplatz noch zu "wackeln". Nach einer 90er Auftaktserie war er – wieder einmal – auf dem vierten Platz. Lukas Fischer (SV Ammenau/Hessen) war mit einer 96er Serie vorbeigezogen, und Kai Dembeck (SG Hamm/Westfalen/92er Serie) und Sebastian Weber (SV Buchenau/Hessen/94er Serie) hatten gleichgezogen.

Die letzten zehn Schüsse im Stehendanschlag mussten auf der 50-Meter-Distanz entschieden. 26 Millimeter beträgt der Durchmesser beim Neunerring, 10 Millimeter die Zehn. Wer 90 oder mehr Ringe erzielen will hat rund 33 Millimeter Raum zum "Wackeln". Freihändig auf 50 Meter, das erfordert einen guten Halteraum hohes Reaktionsvermögen und sehr gute Nerven. Letztere wurden bei diesem extrem knappen Zwischenstand besonders belastet. Fischer kam nur auf 91 Ringe, lebte jedoch von seinem Vorsprung und gewann Gold mit 576 Ringen. Weber erzielte mit 95 Ringen die beste Schlussserie der Spitzengruppe und gewann mit 574 Ringe Silber. Gregor Stabel kämpfte sich mit 93 Ringen und einem Endergebnis von 572 Ringen auf Rang drei. Dembeck (91 Ringe) wurde mit 571 Ringen Vierter. Wie hoch die Leistungen der B-Junioren einzuschätzen sind, lässt sich am besten an Topschützen wie Ramona Gößler (582 Ringe/Platz drei) oder Beate Gauß (578/Platz zwölf) messen.

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren fielen die Leistungen hinter den Top-Ten-Schützen schnell und stark ab. Simon Schmidtke vom SV Rohrdorf folgt mit für seine Verhältnisse ordentliche 556 Ringe auf Rang 20. Er machte sich eine deutlich bessere Platzierung mit einer 83er Schlussserie kaputt. Tobias Kretschmer vom SV Oberlengenhardt kam nach Ringverlusten knieend (90er Serie) und einer 86 Schlussserie im Stehendanschlag mit 554 Ringen auf Rang 24. Weitere vier Ringe zurück folgt auf Rang 31 Robin Festerling.

Dagegen blieben die A-Junioren etwas hinter den Erwartungen zurück. Als sechsbester Württemberger wurde Max Schönle vom SV Rohrdorf mit 552 Ringen erst auf Rang 31 aufgeführt, Maximilian Schwämmle schloss mit 540 Ringen auf Rang 55 ab.

Runde 20 Ringe von den Medaillenplätzen entfernt schlossen die A-Juniorinnen Louisa Weber aus Dachtel (553 Ringe/Platz 29) und Katja Bayerbach aus Oberlengenhardt (551 Ringe/Rang 33) die Konkurrenz unter 71 Mitbewerbern ab. Bei den B-Juniorinnen war der Schützenkreis Calw nicht vertreten.

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