Rahel Trebing (links) und Ricarda Becker wollen die E-Mobilität voranbringen. Foto: Hölle

Programm vorerst bis 31. Dezember 2015 befristet. Ladekosten für 100 Kilometer liegen bei drei Euro.

Calw - Wenn das keine Argumente sind: Die Ladekosten bei einem Elektrofahrzeug für eine Reichweite von 100 Kilometern liegen bei drei Euro. Und wer sich jetzt ein E-Mobil anschafft, kann sogar mit einem Zuschuss von 2000 Euro rechnen.

Vorausgesetzt, er ist Kunde der Energie Calw (ENCW) und kauft sein neues, elekrobetriebenes Auto bei einem Partner des hiesigen Energieerzeugers, der jetzt ein Förderprogramm "ENCWelektromobil" aufgelegt hat. "Elektromobilität, das ist der Antrieb der Zukunft", unterstrich Rahel Trebing, die Leiterin der Energielogistik und des Vertriebs bei der Energie Calw, als sie zusammen mit Ricarda Becker dieses Förderprogramm vorstellte.

Es funktioniert wie bei der schon seit Längerem laufenden Förderung der Erdgasfahrzeuge. Gekauft wird in einem Autohaus, mit dem die ENCW zusammenarbeitet. Von diesem gibt es einen Förderbetrag von 1000 Euro. Die gleiche Summe schießt der Calwer Energieerzeuger zu – natürlich nur, wenn es sich auch um einen Kunden handelt. Aber wechseln ist ja heutzutage kein Problem mehr.

Die Prämie wird nach Prüfung der dazugehörenden Angaben und Erfüllung aller Bedingungen ausbezahlt. Die Aktion gilt zunächst einmal bis zum 31. Dezember 2015. Im Rahmen des Förderprogramms wird der exklusive ENCWelektromobil-Tarif angeboten – garantiert aus 100 Prozent Ökostrom.

Ein kleines Schmankerl gibt es dazu: Wer sich dazu entschließt, wird in die Starterliste der nächsten ENCW-E-Mobil-Rallye aufgenommen.

"Elektromobilität ist eine umweltschonende und kostensparende Alternative", erklären Trebing und Becker unisono. Die ENCW habe sich diesem Thema schon lange verschrieben. Insgesamt würde es auch Fortschritte auf diesem Gebiet geben. Zum Beispiel verbessere sich die Ladeinfrastruktur kontinuierlich.

Wie Rahel Trebing (vormals Kömpf – sie hat vor Kurzem geheiratet) dazu erläuterte, will die ENCW bis 2015 mehr als 15 Zapfsäulen in der Region installieren, sodass man nicht mehr ausschließlich auf die heimische Steckdose angewiesen ist.

Nicht zu vergessen, so Ricarda Becker, dass Käufer, die ein E-Mobil vor dem 31. Dezeber 2015 angeschafft haben, für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit sind.