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Calw ENCW baut Grundlage für E-Mobilität weiter aus

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Horst Graef, Ricarda Becker und Ralf Eggert bei der Einweihung der neuen Ladesäule am Brauhaus. Foto: Böhm Foto: Schwarzwälder Bote

Calw. Manch einer verwechselt die Säule noch mit dem Parkscheinautomaten. Doch bald soll eine Beschilderung für die nötige Orientierung sorgen. Gemeint ist die neue Ladesäule auf dem Parkplatz beim Brauhaus Schönbuch.

Hier können nun Fahrer ihre Elektrofahrzeuge aufladen – und währenddessen die Gastronomie- und Einkaufsangebote in der Stadt nutzen. So fungiere die Energie Calw GmbH (ENCW) gleichzeitig auch als Türöffner für Gewerbetreibende, meint Geschäftsführer Horst Graef.

Insgesamt sechs neue Säulen – eine jeweils am Brauhaus und auf dem Parkplatz gegenüber des Klosters in Hirsau, sowie jeweils zwei Wallboxes in den Parkhäusern Calwer Markt und Haaggasse – sind in Betrieb und erweitern die Ladeinfrastruktur in der Modellregion. So stehe Nutzern nun alle zehn Kilometer ein Ladepunkt zur Verfügung. Nicht nur Elektrofahrzeugnutzer dürfte das freuen. Auch wer mit dem E-Bike unterwegs ist, kann dieses an der Station bequem laden.

Seit August vergangenen Jahres stellt die ENCW auch Elektroautos gegen Barzahlung zur Verfügung (Carsharing). Aufgrund der hohen Nachfrage und guten Resonanz wurde die Anzahl der Fahrzeuge von anfangs zwei auf aktuell fünf erhöht.

Ab April wird abgerechnet

Ziel sei es auch, alle Gemeinden im Kreis Calw bei diesem Trend mitzunehmen und vorerst mit jeweils einem Elektrofahrzeug für das Carsharing-Modell zu versorgen. Doch noch sei man in der Einstiegsphase, erklärt Graef. Erst wenn man mit neuerster Technik aufwarten könne, erfolge ein Ausbau in den Gemeinden. "Wenn schon, dann richtig", ergänzt Graef und zeigt sich sichtlich stolz über die bisherigen Erfolge im Zentrum. Wo genau sich die Ladesäulen befinden, soll bald bequem per App abrufbar sein. Ab März soll das System auch in allen Fahrzeugen des E-Carsharing verbaut werden, versichert Ricarda Becker von der ENCW. Dann könne man nicht nur den Standort und die Verfügbarkeit ermitteln und das Fahrzeug buchen, sondern auch den aktuellen Akkustand abfragen und wie viele Kilometer mit dem Fahrzeug noch zurückgelegt werden können. Gleichzeitig erfolge an den Ladesäulen ebenfalls die Übergabe sowie Abholung der Fahrzeuge.

Je mehr Säulen, desto flexibler seien die Nutzer und das Modell weniger personalintensiv, so Becker. Die Anzahl der Ladestationen soll in diesem und nächsten Jahr weiter erhöht werden. Als sicherer Standort gilt das Parkhaus Kaufland. Wie viele Ladestationen allerdings installiert werden, orientiere sich am Bedarf, erklärt ENCW-Geschäftsführer Graef.

Bislang sei das Laden kostenfrei gewesen. Doch nun habe man eine Phase erreicht, in der man abrechnen könne, so Graef. Ab April plane man eine Umstellung der Ladesäulen. Dann könne man mit Visa, EC-Karte oder per App abrechnen. "Aus kostenlos wird dann günstig", sagt Calws Oberbürgermeister Ralf Eggert und erklärt, dass schließlich irgendwann eine Anteilsfinanzierung gebraucht werde. Zudem solle sich der Steuerzahler nicht fragen, warum Strom verschenkt werde.

 

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Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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