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Calw Ehemalige stellen sich hinter das KSK

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Ehemalige Soldaten haben General Markus Kreitmayr in einem Brief zugesichert, dass die beiden Kameradschaften und die Traditionsgemeinschaft Luftlande­brigade 25 hinter dem Kommando Spezialkräfte (KSK) stehen. (Symbolbild) Foto: dpa

Calw - Die Fallschirmjägerkameradschaften Calw und Nagold haben General Markus Kreitmayr in einem Brief zugesichert, dass die beiden Kameradschaften und die Traditionsgemeinschaft Luftlande­brigade 25 hinter dem Kommando Spezialkräfte (KSK) stehen.

Rechtsextremisten seien bedauerliche Einzelfälle

Der Vorsitzende der Traditionsgemeinschaft Luftlandebrigade 25, Andreas Luczak, legt Wert auf die Feststellung, dass das KSK mit beiden Füßen auf dem Boden des Grundgesetzes stehe. Die bekannt gewordenen Fälle von Rechtsextremismus in der Truppe seien bedauerliche Einzelfälle, die jedoch nicht das KSK in seiner Gesamtheit in Frage stellen könnten, betonte er. Die Leiter der Fallschirmjäger-Kameradschaften Calw und Nagold, Rainer Seba und Uwe Carstensen, attestierten, dass es solche Verfehlungen nur geben könne, wenn ein Verband aufgrund seiner Geheinhaltungsstruktur keinen Bezug zu anderen Einheiten und der Bevölkerung habe.

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Die Fallschirmjäger-Kameradschaften Calw und Nagold haben deswegen dem Kommandeur des Kommando Spezialkräfte angeboten, die bereits schon jetzt gegebene Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.

Hoher Aufwand

Den Überlegungen, das KSK aufzulösen, erteilten die Verfasser des Briefs eine klare Absage. Denn die Bundeswehr brauche wie Armeen anderer Länder eine Spezialeinheit, um den hohen Anforderungen an diese Einheit entsprechen zu können. Dazu sei es notwendig, den Verband möglichst an einen Standort zu bündeln. Hierzu sei am Standort Calw mit hohem finanziellen Aufwand die notwendige Infrastruktur geschaffen worden, weswegen nach Meinung der Autoren eine Verlegung einer Verschwendung von Steuergeldern gleich käme. Die Kameradschaften waren sich einig, dass die Lösung der internen Probleme bereits in Angriff genommen wurde und der Reformierungsprozess erfolgreich beendet werden könne.

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