Markus Köcher (von links), OB Florian Kling, Matthias Roth und Jürgen Hoffmann freuen sich über den technischen Fortschritt an den Schulen.Foto: Stadt Calw Foto: Schwarzwälder Bote

Bildung: Digitalisierung der Calwer Schulen geht voran

Calw. Die Digitalisierung der Calwer Schulen schreitet voran. Jüngstes Beispiel ist das Hermann-Hesse-Gymnasium (HHG), wovon sich OB Florian Kling bei einem Vor-Ort-Termin mit Schulleiter Markus Köcher überzeugte. Den Lehrern und Schüler steht künftig die Bandbreite von 1000 Mbit/s zur Verfügung – für Up- und für Download. Gleiches gilt für die Heinrich-Immanuel-Perrot-Realschule. "Damit kann man richtig arbeiten", sagt HHG-Schulleiter Köcher begeistert.

Die Arbeiten für das schnelle Internet vor Ort sind so gut wie abgeschlossen. Die Firma hm-netzwerke aus Althengstett betreut die Verbindung zum Glasfasernetz der Sparkassen IT, die Einrichtung der Serverschränke und die Verteilung der WLAN-Hotspots in allen Klassenzimmern. Kleine unscheinbare Geräte, die den Schulalltag künftig einfacher machen. Gerade in Erwartung von Wechselunterricht – also die halbe Klasse zu Hause und die andere Hälfte im Klassenzimmer. Mit dieser Internetbandbreite sei das jederzeit möglich, so Köcher. "Alle Klassen können gleichzeitig im Netz sein und trotzdem sind Videokonferenzen oder Livestreams kein Problem." Und auch der zusätzliche Betrieb der digitalen Tafeln, die folgen werden, werde die Verbindung nicht merkbar einschränken.

Gemeinsamer Serverraum

Oberbürgermeister Kling und Matthias Roth, Leiter der städtischen IT-Abteilung, machten sich selbst ein Bild vor Ort im HHG, genauer gesagt im gemeinsamen Serverraum des Gymnasiums und der Realschule.

In mehreren Schränken ist die Technik untergebracht. Kabelstränge reihen sich aneinander. Dazwischen, ganz unscheinbar, das eine Kabel, auf das es ankommt: das Glasfaserkabel der Sparkassen-IT. Schon zum Beginn seiner Amtszeit machte Kling das Projekt "Versorgung der Calwer Schulen" zur Chefsache. Man war sich schnell einig, auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, die Glasfaservernetzung der Schulen mit Nachdruck voranzubringen. Die städtische Bauverwaltung mit Melanie Gentzel und Projektleiter Thomas Kober bei der Sparkassen-IT haben in kürzester Zeit den Weg für die Umsetzung des Projektes geebnet und zusammen mit der Kabelbaufirma F + R aus Zavelstein die Baumaßnahmen gestartet.

Sind die Schulen an die schnelle Datenautobahn angeschlossen, ist mit der Digitalisierung noch lange nicht Schluss. "Ein weiterer wichtiger Schritt ist die technische Ausstattung der Schulen", so Kling laut einer Pressemitteilung. Dafür greift die Stadt auf einen Bundes-Fördertopf zu und beantragt Mittel aus dem "DigitalPakt Schule".

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