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Calw Coca-Cola in türkiser Flasche

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Im Moment ist sie erst ein "Versuch" von Coca-Cola: die türkisfarbene Plastikflasche. Foto: Dos-Santos Foto: Schwarzwälder Bote

Der beliebteste Softdrink in Deutschland und auch in ganz vielen anderen Ländern ist Coca-Cola. Klar, schließlich wird das leckere Getränk weltweit zum Verkauf angeboten und schmeckt jungen und alten Menschen gut.

Coca-Cola gibt es in vielen Varianten: Coca-Cola-Zero, Coca-Cola- Vanille und andere. Aber hat man auch mal was von der türkisfarbenen Coca-Cola gehört?

Am 6. Oktober 2019 präsentierte Coca-Cola circa 300 Musterflaschen. Auf den ersten Blick merkt man keinen Unterschied. Schaut man genauer hin, erkennt man, dass das Etikett nicht wie gewöhnlich einen Rotton sondern einen türkisen Ton bekommen hat. Coca-Cola-Flaschen mit solch einem Etikett haben das bemerkenswerte Merkmal, dass die Flasche zu einem Viertel aus Meeresplastik besteht. Das Material dafür stammt aus dem Atlantik und von Stränden aus Portugal und Spanien. Freiwillige Helfer haben Plastik an den Stränden von Portugal und Spanien gesammelt und für diese Idee gespendet.

Acht Millionen Tonnen Plastik landen jährlich im Meer

Wenn man sich die Strände und Meere anschaut, sieht man wie nötig solch eine Erfindung ist. Es landen jährlich etwa acht Millionen Tonnen Plastik im Meer. Das schadet nicht nur den ganzen Meerestieren, sondern auch uns Menschen. Wir machen uns damit selbst zum Feind, indem wir uns viele Tierarten und unsere Meere durch das Plastik zerstören. Coca-Cola hat einen großen Schritt geschafft, der sehr bedeutend für unsere Zukunft sein kann. Wenn es dieser "Versuch", wie es Coca Cola nennt, auf den Markt schafft, und Verbraucher die Möglichkeit nutzen können, ihre Coca-Cola umweltfreundlicher zu genießen, würden Verbraucher diese Möglichkeit nutzen. Man könnte es in den Schulen und in Cafés neben den normalen Flaschen anbieten.

Doch die neue Flasche erntet neben dem ganzen Lob auch Kritik. Denn diese einerseits geniale Art zu recyceln ist anderseits eben eine chemische Art des Recycelns. Das bedeutet, dass es einen hohen Energieaufwand und daher in der Fachwelt nicht den besten Ruf bekommen hat.

Außerdem fragen sich manche Leute, ob es den Preis verändern würde. Schließlich sind neue Produkte meistens nicht gerade billiger. Doch da diese Flasche noch nicht in den Läden zu kaufen ist, bleibt die ein oder andere Frage noch offen.

Geschmack des beliebten Soft-Getränks bleibt unverändert

Das gute bei diesem Coca-Cola-Versuch ist, dass sich der Geschmack des beliebten Getränks in der Flasche aus Meeresplastik nicht verändert. Somit kann man seine gewöhnliche Cola-Cola mit einem guten Gefühl genießen. Wenn solche Flaschen in Deutschland und in anderen Ländern auf den Markt kommen, werden andere Getränkefirmen auf diese Idee aufmerksam. Dann wird es möglicherweise nicht lange dauern bis auch andere Unternehmen solche Flaschen herstellen und bald viele Getränke aus besser recycelten Flaschen getrunken werden können.

Kurz gesagt hat Coca-Cola noch keine Revolution geschaffen, sondern eine symbolträchtige Entwicklung, dessen Technik für die Zukunft richtungsweisend sein könnte. Coca-Cola selbst bezeichnet diese 300 Musterflaschen als Versuch, aber sie sind so gut angekommen und Coca-Cola weiß, wie wichtig so ein Schritt sein wird.

Plastikmüll könnte mehr wiegen als alle Fischschwärme

Deshalb möchte Coca-Cola diesen Versuch bis 2030 ausbauen. Wahrscheinlich wird es die Flaschen irgendwann mal auf dem Markt geben. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es "dass in naher Zukunft ein verbessertes Recycling im kommerziellen Maßstab eingeführt werden könne. Also werden manche vielleicht enttäuscht sein, aber momentan gibt es solche Flaschen noch nirgendwo zu kaufen.

Der Befund der Ergebnisse besagt, dass dieser Schritt in der Flaschenproduktion positive Veränderungen haben kann. Bis 2050 könnte der Plastikmüll im Meer mehr wiegen als alle Fischschwärme zusammengenommen, warnte eine neue Studie. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, solche Flaschen aus Meeresplastik zum Verkauf anzubieten. Wenn man heute nichts gegen das viele Plastik im Meer macht, wird es morgen zu spät sein.   Die Autorin ist Schülerin der Klasse 9d des Maria von Linden-Gymnasium in Calw

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