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Calw Citymanager spricht über Planung für 3. Oktober

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Menschenansammungen wie die beim verkaufsoffenen Feiertag 2019 wird es dieses Jahr definitiv nicht geben. Foto: Archiv

Calw - Ob und in welcher Form es den traditionellen, verkaufsoffenen Feiertag am 3. Oktober dieses Jahr geben wird, ist noch unklar. Derzeit sammeln die Gewerbetreibenden gemeinsam mit Citymanager Hansjörg Neumann Ideen. Das Damoklesschwert ­Corona hängt über allem.

Calw. Verkaufsoffener Feiertag, Hamburger Fischmarkt, Oldtimer-Ausstellung und dazu noch ein Flohmarkt - so oder so ähnlich hatte sich der 3. Oktober in den vergangenen Jahren gestaltet. Die Folge: Menschenmassen, die durch die Innenstadt pilgerten. Was üblicherweise als durchaus erstrebenswert galt, ist im Corona-Jahr 2020 anders. Heuer gilt Abstand als oberste Prämisse.

Innenstadtbelebung versus Risikovermeidung

Demzufolge müssen neue Ideen für das Veranstaltungsformat her - wenn es denn überhaupt stattfinden wird. Das sei alles noch in der Schwebe, sagt Citymanager Hansjörg Neumann im Gespräch mit unserer Zeitung. Regelmäßig gebe es Treffen mit den Gewerbetreibenden und der Spitze des Calwer Gewerbevereins, um Ideen für das Programm zu sammeln. "Das macht Spaß", sagt Neumann. Man müsse erfinderisch sein und Kreativität walten lassen.

Der Haken an der Sache sind jedoch die Corona-Verordnungen, die jegliche Planung erschweren. So seien verkaufsoffene Sonn- und Feiertage, die von Gewerkschaften und Kirchen ohnehin kritisch gesehen werden, derzeit mit besonderen Hürden verbunden, erklärt Neumann.

Es sei eine Gratwanderung - einerseits müsse es Veranstaltungen geben, um die Innenstadt zu beleben, betont der Citymanager. Andererseits wolle man nicht das Risiko eingehen, dass sich in Calw Menschen mit dem Coronavirus infizieren. Fest steht: Jeder Programmpunkt, den die Gewerbetreibenden und der Citymanager sich ausdenken, muss vom Ordnungsamt abgesegnet werden. "Idee, Genehmigung, Umsetzung" - sei derzeit der gängige Weg. "Der direkte Austausch mit dem Ordnungsamt ist wichtig", findet Neumann dabei.

Bereitschaft, sich einzubringen, ist hoch

An Ideen mangelt es nicht. So würden die Gewerbetreibenden zum Beispiel gerne eine Modenschau am Unteren Ledereck veranstalten. Oder im Vorfeld des Feiertags eine Veranstaltung namens "Wein und Kultur", bei denen die Besucher in den teilnehmenden Gastronomiebetrieben besondere Weine verkosten können. Auch das sei aber alles noch nicht spruchreif.

Jedenfalls sei die Bereitschaft der Gewerbetreibenden bemerkenswert hoch, sich einzubringen, lobt der Citymanager.

Für die Gewerbeschau "Kimmich Open" und die Messe "Top Job", die schon dieses Jahr hatten ausfallen müssen, seien bereits Termine im März 2021 im Gespräch, so Neumann. Doch auch hier gilt, wie derzeit in allen ­Bereichen: In welcher Form das alles stattfinden können wird, steht noch in den ­Sternen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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