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Calw "Calw rockt" mit Chris Norman und Status Quo

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3000 Fans jubelten Chris Norman gestern Abend bei "Calw rockt" zu. Aber es hätten durchaus mehr sein können. Foto: Fritsch

Calw - Chris Norman hat eine der charakteristischsten Stimmen der Popgeschichte. Bekannt wurde er als Sänger und Gitarrist von "Smokie", die neben "ABBA" sowie Boney M. zu den erfolgreichsten und populärsten Bands der 70er gehörte.

Der besondere Sound von "Smokie" lebte von der unverkennbar rauchigen Stimme Normans. Und die stellte er gestern Abend bei "Calw rockt" vor etwa 3000 Fans mit seinen derzeitigen Bandmitgliedern – allesamt hochkarätige Musiker – unter Beweis.

Es hätten durchaus mehr Zuhörer sein dürfen. Die Erwartungen des Veranstalters wurden jedenfalls nicht ganz erfüllt. Kein Wunder: Als vor zehn Jahren "Status Quo" schon einmal den Calwer Marktplatz rockte, waren es zwar ebenfalls etwa 3000 Zuhörer. Aber mittlerweile ist man bei dieser wegen der wunderbaren Marktplatzkulisse einmaligen Veranstaltung doch ganz andere Zahlen gewöhnt. Im vergangenen Jahr hat Peter Maffay erstmals sogar die 5000er-Marke geknackt.

Sei’s drum. Dass Chris Norman ein aus tiefstem Herzen leidenschaftlicher Live-Musiker ist und immer wieder beeindruckende Konzerterlebnisse bietet, war auch gestern Abend in Calw zu erleben, bevor "Status Quo" an der Reihe war. Und Norman hat sogar manchen ganz alten Fan überrascht, der die Musik und seine Stimme seit Mitte der 70er-Jahre kennt.

Natürlich fehlten die alten Smokie-Hits wie "If you think you know how to love me", "Lay back in the arms of someone", "Living Next Door To Alice" oder "Midnight Lady" nicht. Aber auch hier war zu hören, dass Chris Norman mittlerweile eine Wandlung durchlaufen hat.

Was er präsentierte klang gleichzeitig modern und doch wiederum unheimlich vertraut. "Time Traveller", also Zeitreisender, lautet der Titel seiner jüngsten CD. Dort hat hat er seine ganz persönlichen Lieblingssongs – nicht nur von "Smokie" – neu interpretiert. Das muss nicht unbedingt jedem gefallen. Aber in einem ist sich Norman treu geblieben. Er spielt gerne mit dem Publikum, das gestern Abend zeitweise auch dankbar mitmachte. Und wenn er Titel wie "Get In On" von T-Rex sowie andere coverte, gab er ihnen unerwartet viel Tiefe und beschränkte sich dabei auch nicht nur darauf, die Lieder möglichst nah am Original nachzusingen. Und er hat auch seine neue Single "Gypsy Queen" präsentiert. Über den Auftritt von "Status Quo" werden wir noch berichten.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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