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Calw/Burladingen Bürgermeisterwahl: Davide Lichts Chancen stehen nicht schlecht

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Davide Licht tritt am 20. September als Kandidat bei der Burladinger Bürgermeisterwahl an. Foto: Rapthel-Kieser

Calw/Burladingen - In knapp drei Wochen wählen die Bürger Burladingens einen neuen Bürgermeister. Einer der insgesamt fünf Kandidaten: Davide Licht, Ortsvorsteher von Hirsau und Altburg. Und die Chancen scheinen für ihn nicht schlecht zu stehen. Doch was heißt das für Calw?

Die kommenden Wochen dürften für die Stadt Burladingen im Zollernalbkreis spannend werden. Denn am 20. September steht dort die Wahl des neuen Bürgermeisters an. Falls an diesem Tag einer der Kandidaten auf Anhieb mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen kann, gibt es sofort einen neuen Rathauschef – spätestens aber nach der ansonsten nötigen Neuwahl am 4. Oktober, bei der die einfache Mehrheit ausreichen würde.

Calwer Stadtverwaltung macht sich bereits Gedanken über Lösung, falls er gewinnt

Für Calw haben diese Termine ebenfalls eine gewisse Bedeutung. Denn die Wahl wird auch entscheiden, ob Hirsau und Altburg einen neuen hauptamtlichen Ortsvorsteher brauchen – immerhin ist der 31-jährige Amtsinhaber Davide Licht einer der fünf Kandidaten um die Stelle des Burladinger Schultes-Postens. Sollte er gewinnen, müsste Calw sich schnell um einen Nachfolger bemühen.

Dessen ist sich auch Calws Oberbürgermeister Florian Kling durchaus bewusst. Schon jetzt, so berichtet er im Gespräch mit unserer Zeitung, mache sich die Verwaltung daher Gedanken, wie die Situation gemeistert werden könnte, falls Licht die Burladinger Wähler von sich überzeugt. Dann werde sicher in Absprache mit dem noch-Ortsvorsteher eine gute Übergangslösung gefunden, meint Kling zuversichtlich. Zeitweise könnten Lichts derzeitige Stellen bei der Calwer Verwaltung – zusammen mit Patrick Sekinger leitet er zudem die Abteilung Liegenschaften – allerdings unbesetzt bleiben. In Hirsau und Altburg übernehmen dann Stellvertreter das Ruder.

Bis 20. September "permanent in Burladingen präsent"

Dass Licht Erfolg hat, scheint indes keineswegs unwahrscheinlich. Denn der 31-jährige ist unter den Bewerbern der einzige, der Erfahrungen mit großen Verwaltungen hat. Schon frühzeitig hatte er Kontakt zu verschiedenen Fraktionen des Burladinger Gemeinderates aufgenommen, um sich vorzustellen. Und seit Wochen macht er sich mit der Stadt, ihren Teilorten, dem Vereins- und Geschäftsleben vertraut. Nicht zuletzt war Licht als einziger der Kandidaten unter den wenigen Zuhörern, als der Gemeindewahlausschuss Burladingens über die Zulassung der Bewerber entschied. Bei dieser Gelegenheit reichte er gleich noch Anträge ein, um Infostände für den Wahlkampf auf dem Rathausplatz aufbauen zu dürfen. Derzeit, so verriet er im Gespräch mit unserer Zeitung, habe er Urlaub genommen, um bis zum 20. September permanent in Burladingen präsent zu sein.

Seine Konkurrenten im Wahlkampf sind der 59-jährige Architekt und Diplom-Ingenieur Michael Ohm aus Bremen, zwei "Heimspieler", die bereits in Burladingen wohnen (der 48-jährige Hans-Walter Hellbach, der nach eigenen Angaben als Unternehmer im Personen- und Werkschutzbereich selbstständig ist, und der Unternehmer Axel Niedenthal, ein Heizungsbaumeister der eine eigene Pyrotechnik-Firma betreibt) sowie der 62-jährige Dauerkandidat und Sozialmediziner im Ruhestand Horst-Ernst Raichle, der bereits bei verschiedenen Bürgermeisterwahlen seinen Hut in den Ring warf.

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