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Calw "Brundibár" klingt noch nach

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Greta Klingsberg inmitten der Aurelius Sängerknaben. Foto: Häusser Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Alfred Verstl

Calw. Es war ein ungewöhnliches Projekt im Gedenken an die NS-Zeit. Die Aufführungen der Kinderoper "Brundibár" wirken noch nach.

"Wir haben damit zwischen 800 und 1000 Kinder erreicht", zieht Bernd Pletschen, Vorsitzender des Freundeskreises der Musikschule, Bilanz. Und auch die Aurelius Sängerknaben, die das Werk des tschechisch-jüdischen Komponisten Hans Krása zwei Mal in der Aula und einmal in Althengstett aufführten, haben sich mit der Geschichte der Oper befasst.

"Brundibár" wurde mehr als 50 Mal im KZ Theresienstadt aufgeführt. Die Musik hatte vielen Kindern das Überleben ermöglicht. So wie Greta Klingsberg.

Als Zeitzeugin nach Calw gekommen

Die heute 86-jährige Greta Klingsberg hatte viele Male im KZ die Rolle der Aninka gesungen und war als Zeitzeugin nach Calw gekommen. Sie sah nicht nur die Aufführungen, sondern auch die Generalprobe und war Gast im Kulturcafé des Maria von Linden-Gymnasiums.

Es gibt wohl niemand, der von Greta Klingsberg nicht beeindruckt war. Offen, direkt und herzlich sei ihr Umgang mit den Aurealianern gewesen, erinnert sich Antje Häusser, Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros, an den Besuch in der Generalprobe. Pletschen war von ihrer Direktheit beeindruckt.

Es sei gelungen, so Musischulleiter Dieter Haag, Schüler von heute mit diesen schrecklichen Erlebnissen vertraut zu machen. In einer Freizeit sei den jungen Sängern die Enge und Angst eines KZ nahe gebracht worden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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