Noch wird am Heumadener Kinderhaus gearbeitet. Aber es wird ja auch erst am 2. Januar 2014 bezogen. Foto: Hölle

Am 2. Januar wird Heumadener Einrichtung bezogen. Kostenrahmen von 1,8 Millionen Euro eingehalten.

Calw-Heumaden - Bis Herbst 2013 sollte das Kinderhaus Heumaden bezugsfertig sein. Das könnte knapp werden. Dort wird immer noch gearbeitet. Das macht aber nichts aus. Es soll ja nicht gleich, sondern erst am 2. Januar 2014 bezogen werden.

Zuletzt lief nach einigen Verzögerungen in der Rohbauphase alles nach Plan, so dass die Arbeiten bald abgeschlossen werden können. Wobei das, wie Hochbauamtsleiter Volker Godel im Gespräch mit unserer Zeitung betonte, »alles relativ« zu sehen ist. Der ins Auge gefasste und eingangs genannte Termin ist aber für ihn kein Problem.

Mittlerweile steht auch fest, wer die Leiterin des Kinderhauses wird, Nämlich Daniela Bantel, die bisherige Leiterin des Kindergartens Breite Heerstraße, wie Thomas Seifert von der Stadtverwaltung bestätigte. Er ist der Ansprechpartner für die bisher 17 städtischen Einrichtungen zur Bildung, Betreuung und Erziehung von kleinen Kindern.

Im Oktober vergangenen Jahres war mit den Arbeiten für das Heumadener Kinderhaus – dem zweiten nach dem in Stammheim – begonnen worden. Nach den Erkenntnissen der Verwaltung gibt es gegenwärtig weder in der Kernstadt noch in den anderen Ortsteilen Bedarf an weiteren Betreuungseinrichtungen.

Das neue Gebäude in Heumaden verbindet die Schule und den Kindergarten. Die Kinder bekommen eine schöne Außenfläche zum Spielen. Das Haus ist zweistöckig und ragt etwa über die Böschung hinaus. Es ist mit Pfeilern abgestützt worden.

Im Erdgeschoss wird die Kinderkrippe untergebracht. Es ist Platz für zwei Gruppen à zehn Kleinkinder unter drei Jahren. Weiter gibt es einen Wickelraum, einen Mehrzweckraum und eine Küche. Das Obergeschoss ist für die Kernzeitbetreuung und einen Hort für Schulkinder vorgesehen. Dazu gibt es einen Zuschuss von rund 240 000 Euro aus dem Fördertopf des Bundes für den Krippenausbau. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen, dem vorgesehenen Kostenrahmen entsprechend, bei rund 1,8 Millionen Euro.

Im Jahr 2014 soll noch der Schulhof saniert werden. Dieser war schon zuletzt nicht mehr in einem besonders guten Zustand. Durch die Baustelle ist er zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen worden.