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Calw Bahngeschichte im Kleinformat auferstehen lassen

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Beim Blick auf die Modellanlage kann auch nachvollzogen werden, wie das Adlereck ausgesehen hat, als dort noch tatsächlich der "Adler" stand. Fotos: Fritsch Foto: Schwarzwälder-Bote

Calw. Die Calwer Bahngeschichte hat Modellbauer Eckard Remunat im Kleinformat auferstehen lassen. Die Spur führt mittlerweile bis nach Althengstett.

Nach dem alten Bahnhof in Calw hat Remunat mit den ehemaligen Bahnanlagen von Althengstett nämlich ein weiteres, maßstabsgerechtes HO-Modell verwirklicht. Die Gleise und Gebäude um den Althengstetter Bahnhof, beispielsweise der frühere Güterschuppen und die Metallgebäude der früheren Firma Perrot, sind ein Spiegelbild der Realität. Das Bahnhofsgebäude ist zwar noch nicht ganz fertig. Aber auch so ist das Ganze mehr als beeindruckend: Die inzwischen 45 Meter lange Fahrstrecke vom Bahnhof Calw über die Fuchsklinge, Heumaden und Althengstett endet am Forsttunnel. Dazu kommen nochmals 30 Meter im Nagoldtal.

Jahrgang 1957

Remunat, Jahrgang 1957, ist in Calw in unmittelbarer Nähe der Bahn aufgewachsen. Der Großvater war Lokführer. Schon in jungen Jahren bekam er eine Modelleisenbahn geschenkt und fertigte bald darauf selbst Bahnbilder an. Bereits 1989, nachdem der Bahnhof Calw durch einen neuen, zentrumsnahen Haltepunkt – dem ZOB – in seiner Funktion ausgedient hatte, reifte bei ihm die Idee, dieses Bauwerk, das auch schon als Vorlage für einen Modellbausatz gedient hatte, mit all seinen Anlagen im Zustand der Bahnepoche III, also um 1970, nachzubauen. Das Problem bestand in der Länge des Areals. Über mehrere Jahre fertigte er deshalb Einzelsegmente: maximal 1,50 Meter lang sowie 0,75 Meter tief und versehen mit Motiven, wie es in und um Calw einmal ausgesehen hat, bevor viele der Bahnhofgebäude der Abrissbirne zum Opfer gefallen waren.

So entstand nach und nach die Anlage Nagoldbahn mit circa 30 Metern Länge und Richtung Schwarzwaldbahn Calw-Heumaden-Althengstett eine HO-Anlage von jetzt stattlichen 45 Metern Länge. Außer dem Bahnhof Calw als Bausatzmodell von Kibri wurden alle markanten Gebäude aus Holz und Karton nach alten Bildern maßstabsgerecht angefertigt. Für den Gleisbereich wurden Märklin-K-Flexgleise sowie Weichen verwendet und entsprechend dem Original eingeschottert. Die komplette Anlage ist inzwischen komplett auf Digitalsteuerung umgestellt.

Dem Vorbild entsprechend

Die Landschaft besteht aus Styropor mit einem Gipsbezug und wurde – natürlich – entsprechend den Vorbildsgegebenheiten farbig gestaltet. Die eingleisige Nagoldbahn erstreckt sich im Norden von der Doppelbrücke am Adler­eck (mit dem längst abgerissenen Gasthaus Adler) bis zur Kentheimer Brücke im Süden. Die beiden Anlagenenden münden in Kehrschleifen. Züge können dort kreuzen und überholen. Die Schwarzwaldbahn endet jetzt in Althengstett.

Hauptsächlich Lokomotiv- und Wagenmodelle nach Vorbildern aus den 1970er-Jahren kommen auf der Anlage zum Einsatz. Kinder am Regler als Lokführer sind bei Ausstellungen der Anlage, die im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Strickwarenfabrik Wagner in der Eiselstätt, Weiherstraße 8, steht, willkommen. Das nächste Mal am Mittwoch, 2. November, von 13.30 bis 16 Uhr. Durch die Unterstützung der Sparkasse Pforzheim Calw und des Malerbetriebs Stephan Brutzer ist der Eintritt frei. Ein weiterer Termin steht ebenfalls schon fest: Samstag, 19. November, von 13 bis 17 Uhr.

 

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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