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Calw Bäckerei Raisch plant riesige Erweiterung

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Foto: Klormann

Calw-Oberriedt - 60 neue Arbeitsplätze, 55 neue Parkplätze und eine Erweiterung der Gebäude auf mehr als 3000 Quadratmetern: Die Bäckerei Raisch hat große Pläne für ihren Stammsitz in Oberriedt. Der Bau- und Umweltausschuss der Stadt Calw hat in seiner jüngsten Sitzung nun die ersten Weichen für das Vorhaben gestellt.

Mit rund 50 Verkaufsstellen, verteilt auf die Landkreise Calw, Böblingen, Pforzheim und Enzkreis, möchte die Bäckerei Raisch bis zum Jahr 2030 aufwarten. Da ist es nur logisch, dass das Unternehmen dann auch größere Produktions- und Verwaltungsflächen brauchen wird. Und die sollen, wenn alles glatt geht, voraussichtlich in den Jahren 2020/2021 entstehen – als Erweiterung der Räumlichkeiten des Stammsitzes in Oberriedt. Bereits im Jahr 2010 war für dieses Vorhaben ein im Nordwesten des bestehenden Gebäudekomplexes liegendes Grundstück als Optionsfläche gesichert worden.

Nun beschäftigte sich der Calwer Bau- und Umweltausschuss mit dem Vorhaben, das durch die Bank hinweg als positiv bewertet wurde. Entsprechend beschloss das Gremium einstimmig, dem Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans für das Projekt zu empfehlen und die Verwaltung damit zu beauftragen, das Verfahren einzuleiten.

Die Erweiterung, die auf einer Fläche von mehr als 3000 Quadratmetern geplant ist, soll übrigens nicht nur Produktion und Verwaltung mehr Platz bieten. Darüber hinaus sollen Seminarräume für Mitarbeiter geschaffen werden. In den Obergeschossen sind zudem Eventräume geplant, in denen Backschulungen für Kunden angeboten werden können, um unter anderem "das Bewusstsein für handwerkliche Fertigung und hochwertige regionale Rohstoffe zu stärken", heißt es in der Sitzungsvorlage. Rund 60 neue Arbeitsplätze sollen durch die Erweiterung in Oberriedt entstehen.

Naturnah gestalten

Da für dieses Vorhaben die gesamte Grundfläche der Erweiterungsoption benötigt werde, sei es jedoch erforderlich, den bisherigen Mitarbeiterparkplatz zu überbauen. Daher ist vorgesehen, einen neuen Stellplatz für rund 55 Fahrzeuge auf der anderen Seite der Heckenackerstraße anzulegen. Da das dafür eingeplante Grundstück allerdings als Ausgleichsfläche ausgewiesen wurde, muss nun noch geklärt werden, wie dies wiederum erneut ausgeglichen werden kann.

Ausgleichsflächen sind naturschutzrechtlich erforderlich, um gewissermaßen den Schaden, der der Natur (beispielsweise durch den Bau eines Gebäudes) zugefügt wird, andernorts auszugleichen. Östlich des geplanten Parkplatzes gebe es aber sowohl auf städtischen, als auch auf privaten Grundstücken gute Möglichkeiten dafür. Der Parkplatz soll zudem möglichst naturnah gestaltet werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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