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Calw B  295: Baustelle sorgt für Behinderungen

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Kein ungewöhnliches Bild dieser Tage: Etwa von den Kimmichwiesen kommend in Richtung Bauknecht staut sich immer wieder der Verkehr. Foto: Fritsch

Calw - Die Arbeiten an der Bauknecht-Kreuzung in Calw sind derzeit in vollem Gange. Immer wieder staut sich dort seit einiger Zeit der Verkehr – und das wiederum verführt einige Verkehrsteilnehmer, verbotene Schleichwege zu benutzen. Wir geben einen Überblick.

Seit Montag, 6. April, laufen die Baumaßnahmen an der B  295 nahe der Calwer Bauknecht-Kreuzung.

Maßnahmen

Einerseits werden dort in der kommenden Zeit im Auftrag der Stadt Kanalarbeiten zwischen der Schützenstraße und der Bauknecht-Kreuzung erledigt, die das Hochwasser-Problem in diesem Bereich beseitigen sollen. Bei Starkregen floss das Wasser in den vergangenen Jahren immer wieder beinahe ungehindert die Stuttgarter Straße hinunter, weil die bestehenden Kanäle die Sturzbäche nicht aufnehmen können.

Andererseits erfolgt der "Lückenschluss" der seit dem Jahr 2017 laufenden Sanierung der Bundesstraße vom Adlereck bis zur Abzweigung nach Althengstett, jenseits der Kuppe von Heumaden – eine Maßnahme des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Das Stück zwischen neuer Fußgängerbrücke bei Heumaden und der Schützenstraße war wegen der anstehenden Kanalarbeiten (die sich wegen einer erst später vorliegenden Förderzusage verzögert hatten) zurückgestellt worden – andernfalls hätte man innerhalb kurzer Zeit den Straßenbelag zwei Mal aufreißen und sanieren müssen.

Auch die Bushaltestellen, also die Station "Bauknechtkreuzung", sollen im Laufe der Arbeiten barrierefrei werden.

Stau

Liefen die Arbeiten in Sachen Stau zunächst recht ruhig ab, müssen sich Verkehrsteilnehmer seit einiger Zeit immer wieder auf lange Schlangen in diesem Bereich einstellen. Wie Martin Zantopp, Bauleiter Tief- und Straßenbau der Stadt Calw, im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet, waren die Asphaltarbeiten des Regierungspräsidiums wegen der Corona-Beschränkungen – und des damit verbundenen geringen Verkehrsaufkommens – vorgezogen worden. Seit die Beschränkungen schrittweise immer mehr gelockert werden, habe sich jedoch auch das Verkehrsaufkommen wieder erhöht – wodurch längere Wartezeiten entstanden.

Allerdings setzten die am Bau Beteiligten "alles daran, die Bauzeit und damit die Einschränkungen so kurz wie möglich zu halten", erläuterte Tiefbauamtsleiter Jürgen Greule auf Anfrage.

Zu Verkehrsbehinderungen wäre es wegen der nötigen Asphaltarbeiten übrigens so oder so irgendwann gekommen – nur eben später.

Verkehrssünder

Die Stausituation beschäftigt derzeit auch das Calwer Ordnungsamt. Denn manch einer benutzt illegale Schleichwege. "Leider musste festgestellt werden, dass der landwirtschaftliche Weg von der Einmündung Althengstett zum Welschen Häusle in Heumaden und umgekehrt gerne und intensiv genutzt wird", berichtet Marco Strauß, Leiter der Bußgeldstelle. "Die Kontrollen hierzu wurden intensiviert." Denn: "Der Weg ist ausschließlich dem landwirtschaftlichen Verkehr, Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Die Umleitung der Radfahrer von Neuhengstett in Richtung Calw und umgekehrt führt unter anderem über den ausgewiesenen Weg." Auch der landwirtschaftliche Weg von der B 295 Richtung Friedhof Heumaden erfreue sich großer "Beliebtheit". Was hier verschärfend hinzu komme: Dieser führt an einem Spielplatz vorbei. "Auch hierzu wurden die Kontrollen intensiviert und sanktioniert", so Strauß.

Kanalarbeiten

In Sachen Kanalarbeiten soll nun in der kommenden Woche die Renaturierung des Ziegelbachs im oberen Bereich beginnen, um den Abfluss von Regen zu verbessern, erklärt Zantopp. Zudem werde derzeit die Statik der Schachtbauwerke geprüft. Mit den eigentlichen Kanalarbeiten gehe es etwa zwischen dem 8. und 15. Juni los – wobei Tiefbaumaßnahmen immer wetterabhängig seien.

Insgesamt sieht der Zeitplan vor, dass alles am 18. Dezember fertiggestellt ist, hatte Tiefbauamts­leiter Greule vor einigen Wochen berichtet. Bislang verliefen die Arbeiten planmäßig.

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