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Calw Arbeitskreis Innenstadt stößt auf riesiges Interesse

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Etliche Menschen wollen ihre Ideen für die Entwicklung der Calwer Kernstadt einbringen. Archiv-Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Calw. In knapp vier Wochen – am 18. Februar – treffen sich erstmals alle Interessierten, die sich an einem "Arbeitskreis Innenstadt" für Calw beteiligen wollen. Und das Interesse ist riesig: Insgesamt 55 Anmeldungen sind bis zum Stichtag Anfang Januar eingegangen. Das berichtet Oberbürgermeister Florian Kling im Gespräch mit unserer Zeitung. "Super, dass sich so viele Leute einbringen wollen", freut sich der OB über die große Resonanz.

Unklar ist bislang noch, wie der Arbeitskreis seine Beteiligung an der Entwicklung der Kernstadt organisieren könnte. Denn ein Gremium mit 55 Mitgliedern ist groß. Kling möchte den Interessierten jedoch weder vorgeben, wie die künftige Arbeitsweise aussehen könnte, noch welche Schwerpunkte gesetzt werden sollen. Unter anderem diese Punkte werden beim Treffen am 18. Februar im Saal der Musikschule in Calw thematisiert.

Denkbar, so Kling, sei die Bildung von Arbeitsgruppen mit jeweils eigenen Sprechern, die verschiedene Ideen bearbeiten – oder eine Art Vorstand, der aus den Reihen der Interessierten gewählt wird. Insgesamt solle der Arbeitskreis selbstorganisiert agieren, begleitet und unterstützt von der Verwaltung.

Mittel- oder langfristig, so betont OB Kling, wünscht er sich, dass die Innenstadt nicht "nur" durch einen Arbeitskreis, sondern durch einen eigenen Bezirksbeirat vertreten wird.

Seit dem Jahr 2014 fordern viele Menschen, dass die Kernstadt eine eigene Interessenvertretung bekommen soll – am besten, wie jeder andere Stadtteil, in Form eines Ortschafts- oder Bezirksbeirats.

Erster Schritt

Zuletzt war im November 2018 über diese Frage diskutiert, das Ansinnen aber abgelehnt worden. Als Kompromiss wurde in diesem Zuge beschlossen, dafür zunächst einen Arbeitskreis Innenstadt zu schaffen, der eine ähnliche Aufgabe übernehmen könnte.

Calws Oberbürgermeister Kling ebnete im Dezember 2019 einen ersten Schritt, indem er zur Beteiligung an einem Arbeitskreis Innenstadt aufrief und einen Termin für ein erstes Treffen im Februar festlegte.

Die Schaffung eines offiziellen Kernstadt-Beirats war in der Vergangenheit unter anderem daran gescheitert, dass viele Mitglieder des Gemeinderats eine grundsätzlich andere Zusammensetzung eines solchen Gremiums verlangt hatten, als dies in den anderen Stadtteilen der Fall ist.

Während ein solcher Rat üblicherweise aus Bürgern besteht, die auch tatsächlich im jeweiligen Ort leben, hatten manche Räte gefordert, dass bei einem Kernstadt-Gremium auch Menschen vertreten sein müssten, die beispielsweise die Gewerbetreibenden oder die Schulen repräsentierten – auch, wenn diese Vertreter eben nicht in der Kernstadt leben.

Die Begründung: Calw habe nicht nur eine große Bedeutung für die Einwohner selbst, sondern auch für alle Menschen, die dort arbeiten oder einkaufen (ohne ihren Wohnsitz in der Kernstadt zu haben). Ein Beirat, der nur aus Einwohnern bestehe, könne daher nicht vollumfänglich die Bedürfnisse oder Ansprüche abbilden, die die Stadt erfüllen müsse.

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