Kreis Calw. Der AfD-Kreisverband Calw-Freudenstadt distanziert sich in einer Pressemitteilung "mit aller Schärfe" von den Aussagen von Saskia Esken zur Antifa. Die SPD-Vorsitzende hatte wie andere Politiker sich per Twitter mit dieser solidarisiert: "58 und Antifa. Selbstverständlich", schrieb sie. Auf Reaktionen von Nutzern bezweifelte Esken, dass die Antifa eine Organisation sei. Es sei eine Haltung. Während beispielsweise Renate Künast (Grüne) im März im Bundestag eine verlässliche Finanzierung von Antifa-Gruppen gefordert hatte. Günther Schöttle, Sprecher des AfD-Kreisverbands, bezeichnete dieses Bekenntnis als "eine Schande für den Landkreis". Die Antifa sei tief in den Terror gegen politisch Andersdenkende verstrickt und praktiziere Gewalt gegen Sachen und Personen.