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Calw Ab jetzt wird hier mit Laser geblitzt

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In den kommenden Jahren sollen darüber hinaus die verbliebenen alten Geräte ausgetauscht werden. (Symbolbild) Foto: ewk

Calw - Die Stadt Calw rüstet weiter nach: Seit rund zwei Wochen stehen auf dem Wimberg und in Hirsau zwei neue Radarfallen. In den kommenden Jahren sollen darüber hinaus die verbliebenen alten Geräte ausgetauscht werden.

Bis zum Jahr 2021 hat die Stadt Calw noch Zeit. Dann müssen sämtliche alten stationären Blitzer im Stadtgebiet ausgetauscht sein. Der Grund: Die Messtechnik der auch "Starenkästen" genannten Anlagen kann nur noch bis 2020 geeicht werden; danach ist eine Wartung nicht mehr möglich.

Radarfallen werden ausgetauscht

Bereits im Jahr 2016 wurden die Radarfallen in der Stuttgarter Straße in Calw sowie in der Pforzheimer Straße Ernstmühl erneuert, 2018 folgte der Blitzer an der B 295 bei Heumaden.

Ende November dieses Jahres waren nun die Geräte in der Liebenzeller Straße in Hirsau sowie in der Otto-Göhner-Straße auf dem Wimberg dran. Vor allem der Austausch der Anlage auf dem Wimberg war nötig, da die dortige Radarfalle seit einiger Zeit nicht mehr funktionierte.

Für den Haushalt 2020 sei nun geplant, die Geräte in der Bischofstraße in Calw und in der Pletschenau in Hirsau auszutauschen, erklärte Irene Stamer, Leiterin der Abteilung Öffentliche Ordnung der Stadt, auf Anfrage unserer Zeitung - vorausgesetzt, der Gemeinderat stimme diesem Vorhaben zu. Als letztes sind dann noch die Radarfallen in der Altburger Straße in Calw, in der Wildbader Straße in Hirsau (Ortsausgang Richtung Oberreichenbach), an der B 296 in Stammheim sowie in der Schwarzwaldstraße in Altburg an der Reihe.

Pro Standort schlagen die Blitzer inklusive Aufbau mit rund 100.000 Euro zu Buche, berichtet Stamer.

An insgesamt elf Standorten gibt es derzeit (alte und neue Anlagen zusammengenommen) stationäre Blitzer.

Deutlich größere Strecke

Die neue Technik, die künftig überall zum Einsatz kommen soll, hat übrigens nicht nur den Vorteil, dass es möglich ist, die Geräte zu eichen und zu warten. Im Unterschied zu den "Starenkästen" wird bei den modernen Geschwindigkeitsmess-Säulen keine Kontaktschleife im Boden mehr benötigt - sie arbeiten mit Laser.

Bei Kontaktschleifen im Boden reichen bereits minimale Verschiebungen im Asphalt - durch Hitze oder hohes Verkehrsaufkommen - damit eine Messung nicht mehr möglich ist.

Darüber hinaus erwischen die neuen Radarfallen Raser auf einer deutlichen größeren Strecke: Während es bei alten Blitzern theoretisch möglich wäre, einem Bußgeld zu entgehen, wenn kurz vor der Kontaktschleife abgebremst wird, bringt dieser Trick bei den neuen Apparaten nichts. Denn: Die Blitzer, die bis zu drei Spuren überwachen können, messen die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs dank Lasertechnik über eine längere Strecke hinweg. Wer in diesem viele Meter umfassenden Bereich zu schnell unterwegs ist, wird fotografiert, sobald der Abstand für eine Aufnahme am besten ist – und dann für die Tempoüberschreitung, egal wo auf der überwachten Strecke diese geschehen ist, geahndet.

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