Betriebsleiter Fabian Schmitt (von rechts), Manfred Erlenmaier und Tiziano Trovato sind gerüstet. Foto: Ziegelbauer

Helle Nächte gibt es an diesem Wochenende vom Freitag zum Samstag und vom Samstag zum Sonntag im Calmbacher Waldfreibad.

Bad Wildbad-Calmbach - Zum einen mit Vollmondnächten bei einem vielleicht wolkenlosen Himmel. Zum anderen aber auch mit einem Schwimmbetrieb unter Scheinwerferlicht im Rahmen des 36-Stunden-Schwimmens ab Freitagabend, 21 Uhr, bis zum Sonntagvormittag um 9 Uhr, zu dem das Organisationsteam mit Betriebsleiter Fabian Schmitt und seinem Stellvertreter Manfred Erlenmaier etwa 150 Teilnehmer erwartet.

Entstanden ist dieser Wettbewerb vor vielen Jahren als 24-Stunden-Schwimmen auf Initiative von Erlenmaier und dem seinerzeitigen Betriebsleiter Patrick Kögele. Jetzt schon zum dritten Mal findet die Veranstaltung als 36-Stunden-Schwimmen statt. Beim ersten Mal im noch corona­freien Jahr 2019 waren es mehr als 200 Teilnehmer gewesen. Pandemiebedingt kamen im vergangenen Jahr nur knapp 90 Dauerschwimmer ins Freibad.

Zeltstadt auf der Liegewiese

Apropos Dauerschwimmen: Die Bezeichnung "36-Stunden-Schwimmen" schreibt nicht etwa eine gewisse Dauer des Schwimmens oder eine bestimmte Meterzahl vor. Vielmehr hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, seine Meter- oder Kilometerleistung im Schwimmbecken selbst zu bestimmen. Nur eben im Zeitrahmen vom Freitagabend bis zum Sonntagvormittag mit beliebigen Unterbrechungen und Pausen. "Teilnehmen kann jeder, der mindestens 100 Meter am Stück schwimmen kann", ist dazu auf Plakaten zu lesen. Neben der Einzelwertung in den unterschiedlichen Startklassen gibt es auch eine Teamwertung mit vier bis zehn Teilnehmern. Anmeldungen sind noch bei Erlenmaier unter Telefon 07081/61 55 oder 0160/90 96 01 20 möglich. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter waldfreibad-calmbach.com.

Wie von Schmitt zu erfahren war, wird auf den Liegewiesen eine kleine Zeltstadt mit bis zu 25 Zelten von Teilnehmern entstehen, die eine weite Anfahrt haben oder einfach die jährlich einmalige Chance wahrnehmen wollen, auf dem Freibad-Gelände zu übernachten, um auch nachts schwimmen zu können. Im Einsatz sind beim 36-Stunden-Schwimmen das Freibad-Team, Mitglieder des Freibad-Fördervereins sowie eine ganze Reihe freiwilliger Helfer.

Der finanzielle Erlös des Wettbewerbs mit Startgebühren und Sponsorengeldern war unter Einbeziehung des Freibad-Fördervereins für die Erneuerung des Daches im Umkleide- und Bürobereich samt Einbau einer Solarabsorberanlage vorgesehen. Vor dem Hintergrund der dramatischen Hochwasser-Ereignisse in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wurde jedoch kurzfristig beschlossen, die Erlöse als Spenden zur Hilfeleistung für Flutopfer einzusetzen.

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