Im Gespräch mit der Besitzerin des Caféhäusles Beatrice Farruggia-Klaus: So hat sich das Waffel-Konzept in drei Jahren entwickelt.
Über Calw, nahe dem Panoramasteg und mit Blick über die Stadt, liegt das Caféhäusle der Familie Klaus. Der Betrieb entstand im Jahr 2020. Durch seine Lage am Rand von Wanderwegen wird das Caféhäusle vor allem an Wochenenden und bei gutem Wetter häufig besucht.
Vom Garten zum Café
„Das hier war ursprünglich unser Garten“, erzählt die Betreiberin auf der Terrasse. Schon lange arbeitete sie in der Gastronomie, die Leidenschaft dafür begleitet sie seit ihrer Jugend.
Während der Corona-Zeit entstand schließlich der Gedanke, den Ort für andere zugänglich zu machen. Zunächst war nur eine kleine Selbstbedienungslösung geplant – ein Bauwagen mit ein paar Sitzplätzen.
Ein Familienprojekt wächst
Gemeinsam mit ihrer Familie entwickelte sie die Idee weiter, zeichnete erste Entwürfe und wandte sich an die Stadt. „Wir wollten erst fragen, bevor Kosten entstehen“, sagt sie. Die positive Rückmeldung kam überraschend schnell und legte den Grundstein für das heutige Caféhäusle. Terrasse, Möbel, Häuschen und Details entstanden größtenteils in Eigenarbeit.
Wetter und Planung
Nach rund fünf Monaten Bauzeit eröffnete das Café Ende 2022 – zunächst als Probelauf zur Weihnachtszeit mit Waffeln und Glühwein. Seit April 2023 läuft der reguläre Betrieb. Geöffnet ist von Freitag bis Sonntag mit saisonalen Erweiterungen je nach Wetter. „Wir sind total wetterabhängig“, erklärt Farruggia-Klaus.
Regionale Zutaten
Auch bei den Zutaten legt die Betreiberin Wert auf Qualität und Regionalität. Mehl und Kaffee stammen aus der Region, ebenso viele weitere Produkte. „Das Feedback ist sehr positiv“, berichtet sie. Viele Gäste schätzen nicht nur den Geschmack, sondern auch die Herkunft der Zutaten.
Besonderer Abschluss
Das Caféhäusle öffnet – sofern das Wetter es erlaubt – am Osterwochenende. Geöffnet ist von Frühjahr bis Dezember, mit der Weihnachtswoche als Saisonabschluss. „Das ist bei uns die letzte Woche der Saison“, sagt sie. „Mit Glühwein, Lebkuchenwaffeln und allem, was dazugehört.“ Danach geht es in die Winterpause, bevor im Frühjahr zwischen März und April alles wieder von vorne beginnt.