Das Industriegebiet prägt den nördlichen Ortsrand von Bad Dürrheim. Foto: Strohmeier

Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre befand sich Bad Dürrheim im Umbruch. Die Bahn legte Eisenbahnstrecke still, das Ende der Saline zeichnete sich ab, die Eingemeindung der Ortsteile wurde vollzogen und das Baugebiet Wasserstein befand sich in Planung. Wo sich heute Einkaufsmärkte befinden, war 1968 noch grüne Wiese.

Bad Dürrheim - Man schrieb Freitag, 14. Oktober 1966, auf 16.30 Uhr war der Spatenstich für das Baugebiet Wasserstein geplant, durchgeführt von Bürgermeister Otto Weissenberger. "Ein kühnes Bauvorhaben" nannten es die Tageszeitungen seinerzeit, denn auf dem rund 15 Hektar großen Gelände am damaligen nord-westlichen Ortsrand sollten Wohnungen für 1300 Menschen entstehen. Hier, wie dann wenige Jahre später beim Baugebiet Sommerhalde in Hochemmingen übernahm die Erschließung die Bauland- und Kreditgesellschaft mbH aus Köln. Außer in Bad Dürrheim war das Unternehmen in Überlingen tätig. So kostete die Erschließung die Gemeinde nichts, worauf Weissenberger durchaus stolz war.

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