Der neue Standort des Gugge-Monsterkonzerts kommt beim Publikum bestens an.
Es war eine durch und durch gelungene Premiere: Das neue Konzept, das Monsterkonzert auf der Hauptstraße vor dem Berliner Platz durchzuführen, wurde von den Besuchern sehr gut angenommen.
Viele närrisch kostümierte große und kleine Besucher fanden sich bei herrlichem Frühlingswetter an dem neuen Standort ein.
Auf zwei Bühnen gleichzeitig fanden die Auftritte der unterschiedlichen Guggenmusiken statt.
Die Weiler Cliquen steuerten ein reichhaltiges Speisen- und Getränkeangebot zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Frank Schmohl kommentierte an der Bühne eins, während Philipp Oßwald für die Bühne zwei zuständig war. Beide wussten auch Hintergründe, wie das Gründungsdatum und vieles mehr über die Auftretenden zu berichten.
Publikum spart nicht mit Applaus
Das Publikum, das nicht mit Applaus sparte, flanierte von einer Bühne zur anderen.
Gleich zu Beginn war die Gugge 53 aus Lörrach, die älteste, noch immer aktive Guggemusik Deutschlands zu hören.
Zwei Guggen spielen gegeneinander an
Derweil spielten die Ranzepfiffer auf der zweiten Bühne ein melodisches Stück, bei dem die Zuhörer rhythmisch mitwinkten.
Schlag auf Schlag folgten die Auftritte der Rebland Fetzer aus Eimeldingen, der Sumpfgumber aus Grenzach, der Wiibergugge Quaakdäsche und der Weiler Node Spucker.
Eine weite Anreise hatte die Schängel Gugge, die bereits am Tag zuvor aus Koblenz angefahren kam.
Diese Guggemusik fand durch den Kontakt zu den Node Spucker nach Weil am Rhein ans Monsterkonzert.
Nicht nur laut, sondern auch ein Blickfang
Ein schöner Anblick waren die Clowns der Notehobler in ihren orangefarbenen Kostümen.
Sie zeigten sich auch tongewaltig.
Bis um 22 Uhr gab es zünftige und abwechslungsreiche Guggemusik zu hören. Dem Publikum gefiel es.
„Es isch viel los“
Hanspeter Wenk von der Wiler Hexenclique stellte fest: „Es isch recht viel los“. Bis jetzt sei alles in Ordnung, der Platz passe und das Wetterglück trage ebenfalls zum Gelingen bei.