Zum Auftakt des Preismaskenballs waren die Fastnachtsgesellschaft Zell im Wiesental und zahlreiche Fasnächtler aus Gresgen auf der Bühne. Foto: Christoph Schennen

Die Veranstalter des Preismaskenballs in Gresgen wurden am Samstag positiv überrascht. Fünf Gruppen präsentierten sich in Kostümen.

Der Höhepunkt der Buurefasnacht in Gresgen ist der Preismaskenball am Samstagabend. Hunderte Männer und Frauen, darunter auch zahlreiche Jugendliche und einige Kinder, kamen in die Halle, um zu feiern.

 

Sehr zur Freude der Veranstalter – der Narrenzunft Gresgen „Altbadische Vogtei“ – waren unter den Besuchern auch fünf Maskengruppen, die die Aufmerksamkeit der Fasnächtler auf sich zogen. „So viele Maskierte hatten wir schon lange nicht mehr“, stellte Matthias Hanke fest, der ebenso wie Beate Waßmer und Tina Wellinger Vogt der Narrenzunft Gresgen ist.

Zu Beginn des Abends stand aber die Fastnachtsgesellschaft Zell im Wiesental (FGZ) im Mittelpunkt. Für den Hürus ist der Auftritt beim Maskenball der einzige und zugleich auch sein letzter Termin in Gresgen. Beim „Schiibefüür“ am Sonntag sind alle wieder in Zivil unterwegs.

Die Zeller haben unter lautem Wehklagen die Fasnacht am Dienstag verbrannt, was aber nicht heißt, dass die FGZ die Buurefasnacht ignoriert. Schließlich beteiligen sich die Gresgener auch am Umzug in Zell. Hürus „Axel vo edlem Bluet“ (Axel Umber) durfte von der Bühne aus den Golfschläger schwingen, um Golfbälle durch einen der Hula-Hoop-Reifen zu schlagen, die von seinen in der Halle stehenden Kollegen gehalten wurden.

Erklärt wurde auch, weshalb die Fasnächtler ein Sofa mit sich führten. Es soll auf einen der Fasnachtswagen gestellt werden, damit Peter Palme und seine Frau Vera den Zeller Umzug demnächst sitzend verfolgen können.

Liveband und Guggemusik

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die drei Guggemusikgruppen Schlierbachschränzer, Bättelsäcke (beide aus Fahrnau) und die Zeller Noteknacker, die im Wechsel mit der Band „Six 4 You“ auftraten.

Gegen 23 Uhr durften dann die Maskierten ihre Identität offenbaren und sie wurden prämiert. Die Jury mit Silvia Philipp, Ilona Trefzer, Hans-Dieter Hanke und Elisa Gleisler vergab die meisten Punkte an die „Barbies“, die mit ihren blonden oder goldenen Haaren und ihrer Maske so aussahen wie die gleichnamige Spielzeugpuppe. Auf dem zweiten Platz landete das Team „Rosarote Brille“. Den dritten Platz teilten sich die vier „Legosteine“ und die „Waschmaschine“. Den vierten Platz belegten die „Furbys“.

„Barbies“ gewinnen

Dass die „Barbies“ gewannen, passte ganz gut zum Motto des Abends „Mir sehn alles durch die rosaroti Brülle“. Die vorherrschende Farbe der Dekoration war Rosa. Die Maskierten zeichneten sich durch fantasievolle Kostüme aus, mit denen die Träger ihre Kreativität ausleben konnten. Auch ein Großteil der übrigen Besucher war kostümiert – einige Männer waren als Frauen verkleidet – oder trug eine Uniform. So beliebt wie der Platz vor der Bühne zum Tanzen war, so beliebt war auch die auf einem Podest errichtete Bar.