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Busfahrkarte statt eigener Laden wäre sinnvoller

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Die Vorsitzende des "Mach mit Fördervereins" Helgina Zimmermann. Foto: Stiller Foto: Schwarzwälder-Bote

Blumberg (asti). Der Anstoß für einen Tafelladen kam über die evangelische Pfarrerin Gabriele Remane, zusammen mit Nicole Knöpfle vom Geschäfts-Verbund Blumberg Offensiv. Deren Wunsch war es, dass eine Tafel überkonfessionell laufen sollte. Diesen Anspruch erfüllt der "Mach mit Fördervereins e.V.". Helgina Zimmermann ist die Vorsitzende. Schwarzwälder Bote-Redakteur Achim Stiller sprach mit ihr.

Natürlich sei es wünschenswert, in jeder Stadt einen Tafelladen einrichten zu können, doch stoße dies schnell an die Grenzen des Machbaren, sagt die Vereinsvorsitzende. Gründe dafür gibt es mehrere. So sinkt die Spendenbereitschaft der Lebensmittelfilialen spürbar. Vor allem bei Milchprodukten werde dies deutlich. Aber gerade die würden im Angebot der Tafelläden besonders benötigt. Obst und Gemüse-Spenden gebe es hingegen reichlich.

Etwa 30 Personen aus Blumberg mit einer Einkaufsberechtigungkarte würden derzeit im Tafelladen in Donaueschingen einkaufen. Dorthin fließen derzeit die Lebensmittelspenden aus hiesigen Geschäften. Die Eröffnung eines Tafelladens in Blumberg würde bedeuten, dass diese Spenden auch dort eingesetzt werden müssten. Damit wäre das Angebot in der Eichbergstadt dennoch recht dünn und das in Donaueschingen würde um diesen Anteil verringert.

Wirklich geholfen wäre damit niemandem, sagt Helgina Zimmermann. Als sinnvoller erachten würde sie es, wenn die Stadt Blumberg aus eigenen Mitteln oder über Spenden finanziert den insgesamt rund 50 bis 60 Menschen in der Eichbergstadt mit Einkaufsberechtigung Busfahrkarten zur Verfügung stellt, damit sie im Donaueschinger Tafelladen einkaufen können.

Von Achim Stiller

Blumberg. In den kommenden Wochen wird sich entscheiden, ob es einen Tafelladen in Blumberg geben wird. Der "Mach mit Förderverein e.V." wird sich mit dem Thema eingehend befassen.

Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Schwarzwald-Baar-Kreis, Michael Stöffelmaier, ist zweiter Vorsitzender im "Mach mit Förderverein". Er hat zwischenzeitlich Rücksprache mit der Vorsitzenden Helgina Zimmermann gehalten, wie das zunächst ins Stocken geratene Projekt umgesetzt werden kann, bestätigte er im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Bis Mitte Januar, so Stöffelmaier, könne verbindlich gesagt werden, wie in der Sache weiter verfahren wird.

Der "Mach mit-Förderverein" hat in Sachen Tafelladen viel Erfahrung (siehe Info). Bis nach den Sommerferien waren bereits Gespräche in Blumberg geführt und Grunddaten ermittelt worden. Demnach gibt es derzeit in der Gesamtstadt rund 30 Personen mit eine Bezugsberechtigung, die im Tafelladen in Donaueschingen einkaufen. Gäbe es einen Tafelladen in Blumberg, kämen voraussichtlich nochmals 20 bis 30 weitere Personen hinzu, die die Voraussetzungen für die Bezugsberechtigung zum Einkauf in einem Tafelladen erfüllen, sagt die örtliche Beauftrage der Caritas, Schuhmacher.

Hilfsbedürftige gäbe es in Blumberg demnach genug, doch spielen auch andere Gesichtspunkte eine Rolle. Geschäfte aus Blumberg, darunter auch die großen Filialisten, geben bereits jetzt Lebensmittelspenden für den Tafelladen in Donaueschingen ab. Die Überlegung, dies für ein eigenes Blumberger Angebot zu nutzen, liegt also nahe. Die Umsetzung erfordert jedoch einen erheblichen logistischen und personellen Aufwand, zumal gesetzliche Bestimmung etwa zur gekühlten Lagerung und zum Transport der Lebensmittel zu beachten sind. Der "Verein Mach mit" hat drei Fahrzeuge und Kühlbereiche zur Lagerung, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Die Erlöse aus dem Verkauf in den Läden (Die Waren kosten dort nur 20 Prozent des regulären Verkaufspreises) fließen ausschließlich in die Finanzierung der Logistik. Damit bleibt kein eigenes Geld, etwa um Räume zum Verkauf anzumieten. Das ginge nur über Sponsoren.

In Blumberg hatte der Sprecher der FDP-Fraktion im Gemeinderat. Michael Walter, die Stadt aufgefordert dazu aktiv zu werden. Bis kurz nach den Sommerferien hatte es allerdings auch einen anderen Vorschlag gegeben. Dem Vernehmen nach soll die katholische Kirchengemeinde noch unter Pfarrer Edgar Wunsch vorgeschlagen haben, für einen Tafelladen Räume im Haus der Begegnung in der Kirchstraße nutzen zu können.

"Mach mit Förderverein e.V.". Der Verein besteht seit 15 Jahren und hat seinen Sitz in Villingen-Schwenningen. Geholfen wird Menschen, die jeden Euro zweimal rumdrehen müssen, kinderreichen Familien, Alleinerziehenden und Rentner mit geringem Einkommen.

Tafelläden. Ein Projekt sind Tafelländen, die der Verein derzeit in Schwenningen, Villingen, Donaueschingen, St. Georgen und Triberg betrieben werden. Eine Einkaufsberechtigungskarte dort erhalten Einzelpersonen, deren monatliches Einkommen 900 Euro nicht übersteigt, beziehungsweise Ehepaare mit maximal 1200 Euro sowie pro Kind 200 Euro. Ein weiteres Projekt startet 2011 zunächst als Projekt in Villingen, mit einer Nachhilfeförderung für Hauptschüler der Klassen fünf bis sieben.

Riedböhringen (asti). Helgina Zimmermann und Anita Zirnig vom Tafelladen in Donaueschingen waren begeistert. Auf einem Tisch im Foyer der Grundschule Riedböhringen stapelten sich die liebevoll verpackten Spenden für die Einrichtung. In der jährlichen Aktion "Wir machen’s wie der Nikolaus" hatten die Erst- bis Viertklässler Lebensmittel für den Tafelladen gesammelt. Sabine Vöhrenbacher und Karoline Riegger vom Elternbeirat und Rektorin Waltraud Bader übergaben gestern die Spenden. Die Aktion komme zum rechten Zeitpunkt, sagte Helgina Zimmermann. Gerade in der Vorweihnachtszeit seien die Tafelläden stark beansprucht und das bei rückläufigen Spenden. Es sei lehrreich für die Kinder zu sehen, dass man auch mit Päckchen, in denen Lebensmitteln seien, anderen, ärmeren Menschen helfen könne, sagte Rektorin Waltraud Bader.

Von Achim Stiller

Blumberg. In den kommenden Wochen wird sich entscheiden, ob es einen Tafelladen in Blumberg geben wird. Der "Mach mit Förderverein e.V." wird sich mit dem Thema eingehend befassen.

Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Schwarzwald-Baar-Kreis, Michael Stöffelmaier ist zweiter Vorsitzender im "Mach mit Förderverein". Er hat zwischenzeitlich Rücksprache mit der Vorsitzenden Helgina Zimmermann gehalten, wie das zunächst ins Stocken geratene Projekt umgesetzt werden kann, wie er im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten bestätigte. Bis Mitte Januar, so Stöffelmaier, könne verbindlich gesagt werden, wie in der Sache weiter verfahren wird.

Der "Mach mit-Förderverein" hat in Sachen Tafelladen viel Erfahrung (siehe Info). Bis nach den Sommerferien waren bereits Gespräche in Blumberg geführt und Grunddaten ermittelt worden. Demnach gibt es derzeit in Blumberg rund 30 Personen mit eine Bezugsberechtigung, die im Tafelladen in Donaueschingen einkaufen. Gäbe es einen Tafelladen in Blumberg, kämen voraussichtlich nochmals 20 bis 30 weitere Personen hinzu, die die Voraussetzungen für die Bezugsberechtigung zum Einkauf in einem Tafelladen erfüllen, sagt die örtliche Beauftrage der Caritas.

Hilfsbedürftige gäbe es in Blumberg demnach genug, doch spielen auch andere Gesichtspunkte eine Rolle. Geschäfte aus Blumberg, darunter auch die großen Filialisten, geben bereits jetzt Lebensmittelspenden für den Tafelladen in Donaueschingen ab. Die Überlegung, dies für ein eigenes Blumberger Angebot zu nutzen, liegt also nahe. Die Umsetzung erfordert jedoch einen erheblichen logistischen und personellen Aufwand, zumal gesetzliche Bestimmung etwa zur gekühlten Lagerung und zum Transport der Lebensmittel zu beachten sind. Der "Verein Mach mit" hat drei Fahrzeuge und Kühlbereiche zur Lagerung, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Die Erlöse aus dem Verkauf in den Läden (Die Waren kosten dort nur 20 Prozent des regulären Verkaufspreises) fließen ausschließlich in die Finanzierung der Logistik, womit kein eigenes Geld bleibt, etwa um Räume zum Verkauf anzumieten. Das ginge nur über Sponsoren.

In Blumberg hatte der Sprecher der FDP-Fraktion im Gemeinderat. Michael Walter, die Stadt aufgefordert dazu aktiv zu werden. Bis kurz nach den Sommerferien hatte es allerdings auch einen anderen Vorschlag gegeben. Dem Vernehmen nach soll die katholische Kirchengemeinde noch unter Pfarrer Edgar Wunsch vorgeschlagen haben, für einen Tafelladen Räume im Haus der Begegnung in der Kirchstraße nutzen zu können.

"Mach mit Förderverein e.V.". Der Verein besteht seit 15 Jahren und hat seinen Sitz in Villingen-Schwenningen. Geholfen wird Menschen, die jeden Euro zweimal rumdrehen müssen, kinderreichen Familien, Alleinerziehenden und Rentner mit geringem Einkommen.

Tafelläden. Ein Projekt sind Tafelländen, die der Verein derzeit in Schwenningen, Villingen, Donaueschingen, St. Georgen und Triberg betrieben werden. Eine Einkaufsberechtigungskarte dort erhalten Einzelpersonen, deren monatliches Einkommen 900 Euro nicht übersteigt, beziehungsweise Ehepaare mit maximal 1200 Euro sowie pro Kind 200 Euro. Ein weiteres Projekt startet 2011 zunächst als Projekt in Villingen, mit einer Nachhilfeförderung für Hauptschüler der Klassen fünf bis sieben.

Riedböhringen (asti). Helgina Zimmermann und Anita Zirnig vom Tafelladen in Donaueschingen waren begeistert. Auf einem Tisch im Foyer der Grundschule Riedböhringen stapelten sich die liebevoll verpackten Spenden für die Einrichtung. In der jährlichen Aktion "Wir machen’s wie der Nikolaus" hatten die Erst- bis Viertklässler Lebensmittel für den Tafelladen gesammelt. Sabine Vöhrenbacher und Karoline Riegger vom Elternbeirat und Rektorin Waltraud Bader übergaben gestern die Spenden. Die Aktion komme zum rechten Zeitpunkt, sagte Helgina Zimmermann. Gerade in der Vorweihnachtszeit seien die Tafelläden stark beansprucht und das bei rückläufigen Spenden. Es sei lehrreich für die Kinder zu sehen, dass man auch mit Päckchen, in denen Lebensmitteln seien, anderen, ärmeren Menschen helfen könne, sagte Rektorin Waltraud Bader.

Von Achim Stiller

Blumberg. In den kommenden Wochen wird sich entscheiden, ob es einen Tafelladen in Blumberg geben wird. Der "Mach mit Förderverein e.V." wird sich mit dem Thema eingehend befassen.

Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Schwarzwald-Baar-Kreis, Michael Stöffelmaier ist zweiter Vorsitzender im "Mach mit Förderverein". Er hat zwischenzeitlich Rücksprache mit der Vorsitzenden Helgina Zimmermann gehalten, wie das zunächst ins Stocken geratene Projekt umgesetzt werden kann, wie er im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten bestätigte. Bis Mitte Januar, so Stöffelmaier, könne verbindlich gesagt werden, wie in der Sache weiter verfahren wird.

Der "Mach mit-Förderverein" hat in Sachen Tafelladen viel Erfahrung (siehe Info). Bis nach den Sommerferien waren bereits Gespräche in Blumberg geführt und Grunddaten ermittelt worden. Demnach gibt es derzeit in Blumberg rund 30 Personen mit eine Bezugsberechtigung, die im Tafelladen in Donaueschingen einkaufen. Gäbe es einen Tafelladen in Blumberg, kämen voraussichtlich nochmals 20 bis 30 weitere Personen hinzu, die die Voraussetzungen für die Bezugsberechtigung zum Einkauf in einem Tafelladen erfüllen, sagt die örtliche Beauftrage der Caritas.

Hilfsbedürftige gäbe es in Blumberg demnach genug, doch spielen auch andere Gesichtspunkte eine Rolle. Geschäfte aus Blumberg, darunter auch die großen Filialisten, geben bereits jetzt Lebensmittelspenden für den Tafelladen in Donaueschingen ab. Die Überlegung, dies für ein eigenes Blumberger Angebot zu nutzen, liegt also nahe. Die Umsetzung erfordert jedoch einen erheblichen logistischen und personellen Aufwand, zumal gesetzliche Bestimmung etwa zur gekühlten Lagerung und zum Transport der Lebensmittel zu beachten sind. Der "Verein Mach mit" hat drei Fahrzeuge und Kühlbereiche zur Lagerung, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Die Erlöse aus dem Verkauf in den Läden (Die Waren kosten dort nur 20 Prozent des regulären Verkaufspreises) fließen ausschließlich in die Finanzierung der Logistik, womit kein eigenes Geld bleibt, etwa um Räume zum Verkauf anzumieten. Das ginge nur über Sponsoren.

In Blumberg hatte der Sprecher der FDP-Fraktion im Gemeinderat. Michael Walter, die Stadt aufgefordert dazu aktiv zu werden. Bis kurz nach den Sommerferien hatte es allerdings auch einen anderen Vorschlag gegeben. Dem Vernehmen nach soll die katholische Kirchengemeinde noch unter Pfarrer Edgar Wunsch vorgeschlagen haben, für einen Tafelladen Räume im Haus der Begegnung in der Kirchstraße nutzen zu können.

"Mach mit Förderverein e.V.". Der Verein besteht seit 15 Jahren und hat seinen Sitz in Villingen-Schwenningen. Geholfen wird Menschen, die jeden Euro zweimal rumdrehen müssen, kinderreichen Familien, Alleinerziehenden und Rentner mit geringem Einkommen.

Tafelläden. Ein Projekt sind Tafelländen, die der Verein derzeit in Schwenningen, Villingen, Donaueschingen, St. Georgen und Triberg betrieben werden. Eine Einkaufsberechtigungskarte dort erhalten Einzelpersonen, deren monatliches Einkommen 900 Euro nicht übersteigt, beziehungsweise Ehepaare mit maximal 1200 Euro sowie pro Kind 200 Euro. Ein weiteres Projekt startet 2011 zunächst als Projekt in Villingen, mit einer Nachhilfeförderung für Hauptschüler der Klassen fünf bis sieben.

Riedböhringen (asti). Helgina Zimmermann und Anita Zirnig vom Tafelladen in Donaueschingen waren begeistert. Auf einem Tisch im Foyer der Grundschule Riedböhringen stapelten sich die liebevoll verpackten Spenden für die Einrichtung. In der jährlichen Aktion "Wir machen’s wie der Nikolaus" hatten die Erst- bis Viertklässler Lebensmittel für den Tafelladen gesammelt. Sabine Vöhrenbacher und Karoline Riegger vom Elternbeirat und Rektorin Waltraud Bader übergaben gestern die Spenden. Die Aktion komme zum rechten Zeitpunkt, sagte Helgina Zimmermann. Gerade in der Vorweihnachtszeit seien die Tafelläden stark beansprucht und das bei rückläufigen Spenden. Es sei lehrreich für die Kinder zu sehen, dass man auch mit Päckchen, in denen Lebensmitteln seien, anderen, ärmeren Menschen helfen könne, sagte Rektorin Waltraud Bader.

 
 
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