Bei der Narrenzunft Nautle wurden zahlreiche Mitglieder geehrt.Foto: Pfister Foto: Schwarzwälder Bote

Vereine: Langjährige Mitglieder geehrt / Hoffnung, in der Saison 2022 wieder feiern zu können

Burladingen. Bei der Hauptversammlung der Narrenzunft Nautle sind zahlreiche Mitglieder geehrt worden. Die Narren zeigen sich zuversichtlich, die närrische Saison 2022 feiern zu können, insbesondere das große Fasnetsspieltreffen.

Vor knapp 70 Gäste erinnerte Zunftmeister Josef Entreß im Kesselhaus an ein ereignisreiches Jahr 2019 mit vielen Veranstaltungen wie dem Ahäsfest an Dreikönig, dem Fasnetsspiel "Der Scheinheilige Stephanus", dem Fasnetssonntag mit Umzug und Narrendorf, dem Fanfarenjubiläum mit Brunnenhockete und dem erstmals ausgetragenen Beer-Bong-Turnier im Bauhof.

Im Jahr 2020 wurden mehrere Umzüge besucht und das Fasnetsspiel "Die Traumhochzeit" aufgeführt. Aus bekannten Gründen hätten nur drei Zunftratssitzungen stattgefunden.

Man sei immer optimistisch gewesen und habe nie aufgegeben, Veranstaltungen neu zu konzipieren, sei aber immer wieder von den neuen Verordnungen eingeholt worden, führte der Zunftmeister vor den Mitgliedern aus. Johannes Heinzelmann vom Fanfarenzug erinnerte an das 30-Jahr-Jubiläum mit Festakt, Ehrungen und Stehempfang. Der zweitägige Ausflug führte ins Donautal, das Jahr wurde mit einem Wichtelfest beendet. Glücklicherweise habe man durch das Corona-Jahr keine personellen Einbußen gehabt.

Am 9. November feierte "TratschTantenSchlamassel" Premiere, die zur Enttäuschung der Beteiligten mit nicht einmal 100 Zuschauern schlecht besucht war. Auch in diesem Jahr wird es voraussichtlich kein Theater geben, allerdings steht die Theatergruppe mit der "fidelen Kurklinik" in den Startlöchern.

Fasnetsspielleiter Hubert Pfister berichtete vom Fasnetsspiel 2019 "Der (schein)heilige Stephanus" und 2020: "D‘Hauzeg". Unter den Kassenbuben waren nach seinen Angaben auch der Europa-Abgeordnete Andreas Glück, der Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann, die Landtagsabgeordneten Karl-Wilhelm Röhm und Rudi Fischer sowie Berthold Wiesner (Erster Beigeordneter) und Johannes Heß (Rektor des Progymnasium).

Kassier Robert Kramer sprach von 139 Posten in 2019 und 82 in 2020. Der Kassenstand sei deutlich zurückgegangen, was allerdings auf eine hohe Rücklage für die Heizung und den Umbau der sanitären Anlagen zurückzuführen sei .

Die einstimmige Entlastung nahm der Kanzelar der Vereinigung der Freien Oberschwäbischen Narrenzünfte Jochen Grosse vor.

Zahlreiche Mitgliederfür Treue zur Zunft geehrt

Dann wurde geehrt: Für 15 Jahre Mitgliedschaft im Jahre 2019 wurden Sabrina Pfister, Tamara Maier, Markus Schmid, Alexandra Riedinger, Michaela Hauser, Jochen Grosse, Joachim Dietrich, Markus Straubinger, Bernhard Kohl und Sarah Klaiber geehrt.

15 Jahre Mitglied in 2020 waren Lukas Pfister, Jana Höffler, Petra Kanz, Petra Krüger, Andrea Beck, Stefan Beck und Tim Demer.

25 Jahre Mitglied im Jahr 2019 waren Michael Klaiber, Elfriede Blickle, Georg Blickle, Josef Pfister, Thea Pfister, Kathrin Pfister, Simone Oehrle, Markus Bade, Gisela Bleicher, Karl Klaiber, Maria Döttling, Daniela Unser, Leibold Anja und Lothar Riedinger.

In 2020 waren dies Mark Ritter, Dörte Conradi, Stefan Acker, Antje Conradi, Wilhelm Maier, Birgit Bade, Kristin Ritter, Andrea Maier und Jürgen Dehmer.

35 Jahre Mitglied waren im Jahr 2019 Waltraud Bäuerle, Sebastian Dietrich, Herbert Hauko, Anne Klaiber, Erich Mayer, Frank Pfister, Hubert Pfister, Franz Rieber, Wolfgang Ritter und Wolfgang Schroft. In 2020 Martina Dietrich, Markus Leibold, Daniela Entress, Hans Jauch, Roland Nunheim und Liane Pfister.

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