Rund 80 Werke von 23 Künstlern präsentieren die „burladinger maler“ bei ihrer 43. Jahresausstellung im Burladinger Rathaus. Wir haben mit dem Vorsitzenden Wolfgang Bastian gesprochen.
Die „burladinger maler“ bereiten derzeit ihre 43. Jahresausstellung vor. Sie läuft unter dem Titel „Kontraste“. Der Vorsitzende Wolfgang Bastian berichtet vor der Vernissage am Sonntag, 24. November, was auf die Besucher zukommt.
„Den Titel ‚Kontraste‘ kann man weit fassen“, erklärt Bastian. So bezieht sich das Motto einmal auf die Werke selbst: „Wir präsentieren die verschiedensten Stilformen. Von Öl auf Leinwand über Tusche, Computergrafiken bis hin zu Fotografie ist alles dabei.“
Zum anderen werden die Künstler selbst für Kontraste sorgen. „23 Maler, die ausstellen, bedeuten 23 unterschiedliche Charaktere und verschiedene Geschmäcker“, berichtet Bastian. Vom Halbprofi bis zum Laien sind Künstler beteiligt. So bekomme man alle unter einen Hut.
Rund 80 Werke werden bis Sonntag im Burladinger Rathaus über drei Etagen aufgestellt. „Wir nutzen den Raum bis zum letzten Winkel aus“, erklärt der Vorsitzende, der die Hoffnung nicht aufgibt, dass irgendwann in Burladingen ein Kulturzentrum entsteht und dieses entsprechend mehr Platz für Ausstellungen bietet und damit die Kunst- und Kulturszene in der Fehlastadt bereichern wird.
Am Sonntag findet um 11 Uhr die Vernissage der Weihnachtsausstellung im Rathaus statt. Das Publikum begrüßen werden Bürgermeister Davide Licht und Wolfgang Bastian. Eine Einführung in die Ausstellung erfolgt durch Norsica Bentivegna.
Liedermacherin Elena Seeger zu Gast
Zudem wirbt Bastian „für unsere Performance, in die auch die preisgekrönte Liedermacherin Elena Seeger mit eingebunden ist“. In ihren Liedern widmet sich Seeger humorvoll und authentisch dem modernen Schwabentum, überholten Vorurteilen und der Ästhetik des schwäbischen Dialekts. Die Wurzeln der Liedermacherin reichen bis ins Killertal – für sie also ein Heimspiel.
„Auch das Publikum wird am Sonntag mit eingebunden“, sagt Bastian, beruhigt aber gleichzeitig. „Wir wollen ja niemanden abschrecken.“
Besucher können die Ausstellung bis 10. Januar besuchen. Im kommenden Jahr stehen ebenfalls schon Events für die „burladinger maler“ an. Geplant ist im April eine Ausstellung über Alois Hauser, den berühmtesten Sohn der Stadt. Zudem steht im Juni ein Besuch der Partnerstadt Le Plessis-Trévise an. Der Kalender ist also schon gut gefüllt.