Das Feuer in Ringingen in der Straße Kreben, griff schnell auf den ganzen Dachstuhl über. Foto: Will

Nach dem verheerenden Dachstuhlbrand im Burladinger Ortsteil Ringingen schaltete sich Bürgermeister Davide Licht ein und suchte nach Hilfe.

Von einer Minute auf die andere war eine ganze Ringinger Familie obdachlos. Am vergangenen Samstag Nachmittag mussten sie zusehen, wie der Dachstuhl ihres Hauses in Flammen aufging.

 

Den Sachschaden schätzt die Polizei im sechsstelligen Bereich. Die Bewohner hatten Glück im Unglück, konnten das Gebäude noch rechtzeitig verlassen und sich ins Freie retten. Bewohnbar ist ihre Wohnung allerdings vorerst nicht mehr. Burladingens Bürgermeister Davide Licht schaltete sich ein, suchte nach Hilfe und fand sie in seinem engsten Umfeld.

Er rief seine ehrenamtliche Stellvertreterin Rosi Steinberg an, die im Burladinger Stadtkern Ferienwohnungen vermietet. „Rosi, hast Du eine Wohnung frei?“, fragt er sie – und hatte Glück. „Eigentlich hätte ich einen Termin als ehrenamtliche Stellvertreterin wahrnehmen müssen, den hat dann aber der Josef Pfister übernommen, so, dass ich die Familie hier in der Ferienwohnung in Empfang nehmen konnte“, berichtete Rosi Steinberg im Gespräch mit unserer Redaktion.

Auf dem kleinen Dienstweg geregelt

Dass da so schnell und kurzerhand alles ohne viel Aufhebens geregelt wurde, mag der vom Dachstuhlbrand betroffenen Familie ein kleiner Trost sein. Sie holten, nachdem der Brand gelöscht war, noch ein paar Sachen aus der Wohnung und konnten dann gleich umziehen.

Kurz vor 12 Uhr am Samstag war bei der Leitstelle ein Notruf eingegangen, dann rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in die Ringinger Straße Kreben an. Allein die Feuerwehr war mit 49 Einsatzkräften, zahlreichen Fahrzeugen und Drehleiter vor Ort. Bei Arbeiten am Dachstuhl, so teilte die Polizei es mit, war ein Teil des Gebälks in Brand geraten und hatte dann schnell auf den ganzen Dachstuhl übergegriffen.