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Burladingen Zweiter Brand im Peitschenmusuem

Von
Foto: Pfister

Burladingen-Killer - In der Nacht von Freitag auf Samstag hat es im Deutschen Peitschenmuseum in Killer zum zweiten Mal in Folge gebrannt. Nun stellt sich die Frage, ob es Brandstiftung war.

Der Vorsitzende des Heimatvereins und Museumsleiter des Deutschen Peitschenmuseums, Oliver Simmendinger, ist erschüttert. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag sowie am Samstagmorgen gegen 3.50 Uhr wütete ein Feuer in der Cafeteria des Museums. Die Feuerwehr Killer konnte mit einem Fahrzeug und sieben Einsatzkräften die Brandstelle löschen, der entstandene Sachschaden nach beiden Bränden wurde auf insgesamt etwa 60.000 Euro geschätzt.

Verdacht auf Brandstiftung

Auch wenn noch keine Ermittlungsergebnisse vorliegen und derzeit alles nur Spekulation bleiben muss, ist der Verdacht auf Brandstiftung in so einem Fall naheliegend.

Das geht auch Simmendinger so. Beim ersten Brand ging er noch von einer eventuellen Fahrlässigkeit mittels Zigarette aus, nach dem zweiten Brand fällt es ihm aber schwer an einen Zufall zu glauben. Er geht, wie viele andere auch, von Brandstiftung aus. Natürlich werfe das viele Fragen auf: "Geht es gegen mich persönlich? Gegen den Verein? Oder was steckt sonst dahinter?"

Nicht nur der materielle Schaden wiegt schwer, sondern auch der ideelle. Simmendinger war in beiden Nächten an den Brandort geeilt, sah der örtlichen Wehr um Abteilungskommandant Daniel Petznik bei der Brandbekämpfung zu. Was zurück blieb, ist ein Desaster.

Um die Cafeteria wieder aufzubauen, sieht Simmendinger Kosten in Höhe von rund 100.000 Euro auf den Verein zukommen. Der Verein ist nicht entsprechend versichert, mit dem Vermieter, der Hohenzollerischen Landesbahn, muss man diesbezüglich erst noch in Kontakt treten. Ebenso mit einem Baufachmann, was den Zustand einiger tragender Balken betrifft. Und das betrifft nur das Gebäude.

Museum ist nicht in Mitleidenschaft gezogen

Das Interieur ist ganz sicher nicht versichert. Glücklicherweise ist das eigentliche Peitschenmuseum nicht in Mitleidenschaft gezogen. Lediglich durch Ruß und Rauch sind einige Räume verschmutzt. Die Cafeteria, die um das Jahr 2000 herum erbaut wurde, und auf rund 40 Quadratmetern etwa 50 Gästen Platz bot, steht jetzt nicht mehr zur Verfügung. Ob man sie überhaupt noch mal so hinkriegt, sei eine Frage, die er derzeit nicht beantworten könne, so Oliver Simmendinger. "Damals waren andere Zeiten, und vor 20 Jahren hatte der Verein noch Helfer, die sind aber mittlerweile in die Jahre gekommen".

Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung gegen Unbekannt. Der Polizeiposten Burladingen hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen möglichen Zusammenhang der beiden Fälle. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07471/98800 entgegen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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