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Burladingen Wenn vier Mächte sich streiten

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Das Musical "Der blaue Planet" wurde zu einem eindrucksvollen Erlebnis für die vielen Zuschauer. Foto: Bender Foto: Schwarzwälder Bote

Es war geradezu eine Meisterleistung, was die Kinder am Sonntagnachmittag mit dem Musical "Der blaue Planet" auf der Bühne zeigten.

Burladingen. "Freu ich mich, dass die Halle voll ist", bekannte Jugendmusikschulleiter Thomas Wunder zu Beginn. Und tatsächlich war der Wolfgang-Grupp-Saal in der Burladinger Stadthalle mit rund 280 Zuschauern sehr gut besetzt.

Man habe viele Kinder zum Singen animieren können, um sie auf diese Weise an die Musik heranzuführen, erläuterte Wunder weiter. Und tatsächlich tummelten sich insgesamt rund 50 Kinder auf der Bühne. Sie hatten sich mit dem Musical "Der blaue Planet" von Peter Schindler einem großen Thema verschrieben, das aktueller denn je zu sein scheint, nämlich der Rettung unseres Planeten.

Jedes Element will das wichtigste sein

Und da es auf der Erde vier Elemente gibt, priesen nach und nach Erde, Wasser, Luft und Feuer gesanglich ihre Vorzüge an. Da jedes Element behauptete, das wichtigste der vier zu sein, entbrannte ein Streit, der schließlich zu Naturkatastrophen, zu Erdbeben, Gewitter, Vulkanausbrüchen und Überschwemmungen führte.

Die Macht der Vier wurde tänzerisch auf ausdrucksvolle Weise verdeutlicht. Gerade in diesen Szenen, die ohne Gesang auskamen, wirkten die eindrucksvollen Bilder auf der Bühne, die abwechselnd per Beamer eingeblendet wurden, besonders ergreifend.

Die "burladinger maler" unter dem Vorsitz von Wolfgang Bastian hatten für eine gelungene Visualisierung des Geschehens gesorgt. Noch dazu spielte die Band und verstärkte damit das Szenario des Kampfes.

Achim Simmendinger, Steffen Schuler, Peter Hasel, Valentin Hude, Andrea Leibold, Thomas Wunder und Michael Binder lieferten während des gesamten Bühnenstückes den notwendigen Sound.

"Wenn alles harmoniert, ist die Schöpfung garantiert in Gottes schöner Welt, die uns Menschen so gefällt", sang der Kinderchor. Und endlich sehen die vier Elemente ein, dass sie alle gleich bedeutsam sind. Doch das war nur der erste Akt.

Im zweiten bricht wieder ein Wettstreit aus. Dieses Mal unter den vier Präsidenten – aus dem Osten, Westen, Norden und Süden. "Mir gehört die Welt", verkündet jeder im Gesang und will sich notfalls alles mit Gewalt holen. Und erneut tobt ein Streit, gibt es Krieg. Bis endlich auch hier die Erkenntnis eintritt, dass sich nur etwas ändern kann, wenn sich jeder einzelne als Teil dieser Welt sieht und Verantwortung übernimmt: "Was Schöneres findest du nie als Gottes Harmonie."

Mit "laudate domino", einem Lobgesang auf den Schöpfer, findet das Musical sein Finale. Das Publikum war hingerissen von dieser Glanzleistung, die die Akteure vollbracht haben. Eine absolut professionelle Aufführung, obwohl es sich um einen Projektchor der Burladinger Schulen handelt, der gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendchor der Jugendmusikschule für einige Wochen intensiv geprobt hat. Doch schließlich wurden sie auch von Profis angeleitet. Denn für die Stimmbildung zeigte sich Stephanie Simon verantwortlich und die Gesamtleitung hatte Michael Binder übernommen. Chapeau!

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