"Im Gespräch" mit den erwachten Nähberg-Goischtern. Foto: Schwarzwälder Bote

Maskenchallenge: Sechs Gruppen stellen sich dem Wettbewerb / Warten auf des Gemeinderats zweiten Teil

Burladingen. Mehr als ein Dutzend Gruppen ("Oh Gott!", denkt sich die Berichterstatterin) wurden kürzlich zur Maskenchallenge nominiert – dabei hatte die Burladinger Wehr die Finger im Spiel, weil sie sich "mehr Schwung" im Wettbewerb wünschte. Nicht alle zwölf Gruppen haben geliefert – aber sechs: der Jugendclub Ringingen, die burladinger maler, der Singkreis Starzeln, die Narrhalla Ringingen, die Melchinger und Salmendinger Pfadfinder und der Gemeinderat Burladingen.

Los geht’s mit dem JC Ringingen. Zum mitreißenden Tittelsong der Serie "Friends" lässt der JC Bilder aus alten Zeiten Revue passieren – Schaumpartys, Mottopartys, Bierkrüge, tanzenden Menschen, Glück pur. Um sich dann gleich zu fragen: Wie macht man nur Masken aus einem Kasten Bier, Flachmännern und T-Shirts. Die Lösung liegt auf der Hand: Man nehme eine alte Nähmaschine und einen JC-ler, der talentiert genug war, einen Nähkurs zu bestehen. Herauskommen eine Alltagsmaske und – der Hit – eine Flachmann-Maske für "den kurzen Durst" zwischendurch. Mithilfe eines mit sensationellen Flugeigenschaften ausgestatteten Tischtennisballs wird die LuKa Ringingen für die nächste Runde nominiert.

Die burladinger maler laden zum "Munteren Maskenmalen mit den ›malern‹ ein". Wolfgang Bastian und Gabi Mazzarella legen sich ins Zeug, im Atelier wird auf die Utensilien vom Liederkranz Burladingen leidenschaftlich "Farbe geworfen", während Queen die dazugehörige Musik liefert. Entstanden sind die Maske "Romantik", die Maske "Feiertagslatz" und die Maske "Tanz der Vampire".

Die Mitglieder vom Singkreis Starzeln haben ein trostloses Leben derzeit. Alles ist schwarz-weiß, denn Aerosole sind gefährlich – besonders die, die sich beim Singen verbreiten. Doch dann kommt Farbe ins Leben: die Nominierung zur Maskenchallenge von der Wehr Starzeln. In den schönsten Farben wird nun an Masken gebastelt, genäht und gemalt. Fazit: Prüfung bestanden! Nominiert wird die Chorgemeinschaft Bitz-Hausen. Was die wohl mit CD-Hülle, Urkunde und Schlüsselband kreieren kann?

Zur Narrenzunft Narrhalla Ringingen. Die ersten Worte beim Auffinden der Feuerwehr-Utensilien: "Endlich sind wir dran!" Aus Schlauch, einem "Fetzen von einem alten Kittel", T-Shirt und "anderem Zeug" sollen Masken entstehen. Die Suche nach jemandem, "der nähen kann" ist erfolgreich.

Auf dem Nähberg wird dann einer gehoben ("da oben schmeckt’s besonders gut"), und nach den "Nähberg-Goischtern" gerufen, die noch im Winterschlaf zu sein scheinen. Die sollen schauen, ob sie mit der Masken zufrieden sind. Sie sind es, und nominiert wird der Ortschaftsrat Ringingen.

Für die Melchinger Pfadfinder beginnt die Reise "mit dem allerersten Schritt", einem Song. Sehnsucht nach Abenteuer und Freiheiterwacht. Am Schluss flattert die Pfadi-Maske auf der "Jurte". Nominiert werden die Lauchertmusikanten Melchingen. "Gut Pfad!"

Die Pfadis Salmendingen bauen sich ein Lager auf. Bilder aus Vor-Corona-Zeiten sind zu sehen, es läuft der Song "See You Again", und auch hier macht sich Sehnsucht nach besseren Zeiten breit. Nominiert wird der Elferrat Salmendingen.

Der Gemeinderat splittet seinen Beitrag in zwei Teile. Im ersten – nur der steht bisher online – wird erklärt, wie die Arbeit in dem Gremium so abläuft. Mehr passiert nicht, man wartet nun auf Teil zwei.

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