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Burladingen Umweltaktionstag nur in einem abgespeckten Rahmen

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Die 1,8 Kilometer lange Ortsdurchfahrt von Hausen ist eng und mit dem Umleitungsverkehr durch die Sanierung der B 32 überlastet. Dem Wunsch des Ortschaftsrats, die erlaubte Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer zu begrenzen, hat das Regierungspräsidium nicht entsprochen.Foto: Eule Foto: Schwarzwälder Bote

Burladingen-Hausen (eb). Die Tagesordnung des Ortschaftsrats in seiner Sitzung am Dienstagabend war knapp und übersichtlich: Außer einem Baugesuch, bei dem der Ortschaftsrat zeigte, dass er auch ohne städtebauliche Stellungnahme des Stadtbauamtes in der Lage ist, das Einvernehmen herzustellen.

Unter dem Punkt Mitteilungen gab Ortsvorsteher Erwin Staiger einiges Positives bekannt: Der neue Küchenraum in der Schule wurde vom Bauhof fertiggestellt und sei eine wirklich gut gelungene Lösung. Einzig die Möblierung lasse wegen langer Lieferzeit noch auf sich warten.

Erfreulich sei auch, dass das Lehrschwimmbecken wieder gefüllt wurde und wieder für den Schwimmunterricht der Schule zur Verfügung stehe. Für sonstige Besucher bleibt es geschlossen. Im Friedhof wurden an einigen Treppen Geländer angebracht.

Die Arbeiten zum Ausbau der B 32 zwischen Hausen und Burladingen gehen gut voran, bringen allerdings ein erhebliches Verkehrsaufkommen auf der alten Straße der B 32 mit sich. Tempo 50, wie ausgeschildert, werde oft nicht eingehalten. Nach der intensiven Nutzung muss diese Straße wieder instand gesetzt werden. Dem Wunsch des Ortschaftsrates nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung in der gesamten Ortsdurchfahrt mit rund 1,8 Kilometern Länge auf 30 Stundenkilometer wurde vom des Regierungspräsidium nicht stattgegeben.

Schließlich ging es um das Baugesuch zu Umbau und Aufstockung eines Wohngebäudes – ein Bauvorhaben außerhalb eines Bebauungsplans und deshalb nach der Bebauung in der Umgebung zu beurteilen. Die Beurteilung ruht zurzeit bei der Stadtverwaltung urlaubsbedingt. Der Ortschaftsrat sah sich aber in der Lage, die Situation zu bewerten und das Einvernehmen herzustellen, insbesondere deswegen, weil die Dachform erhalten bleibt.

Ortsvorsteher Erwin Staiger hatte trotzdem etwas "Bauchweh" wegen der fehlenden Stellungnahme und wies darauf hin, dass der Beschluss notfalls nochmals beraten werden müsse. Fakt ist, dass bei der Bearbeitung von Baugesuchen gesetzliche Fristen eingehalten werden müssen und eine baurechtliche Entscheidung letztendlich bei der Baurechtsbehörde des Landratsamtes liegt.

Zum Schluss der Sitzung ging es um den Umweltaktionstag 2020, dessen Umsetzung wegen der Corona-Pandemie auf Schwierigkeiten stößt. Zurzeit sei, so Ortsvorsteher Staiger, eine Beteiligung von maximal 20 Personen möglich – der Aktionstag also nur in abgespecktem Rahmen machbar. Trotzdem wolle man die Aktion in Angriff nehmen.

Folgendes Programm ist vorgesehen: Auf dem Friedhof sollen zwei fast abgeräumte Grabfelder von Splitt befreit und dann eingesäht werden. Der Bereich des Wachholderbuschweges soll auf Sicherheit überprüft, die Ortseinfahrttafeln sollen abgeschliffen und in Rot-Weiß gestaltet werden. Genug Arbeit für 20 Leute. Als Termin wurde der 10. Oktober angepeilt, als Ersatz der 24. Oktober.

Die Diskussion über die Neugestaltung zweier Brunnen, von denen einer wohl abgebrochen wird, und die Einteilung der Wahlhelfer zur Bürgermeisterwahl rundeten die Sitzung ab.

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