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Burladingen Starzeln: Wird aus "Bierstadl" ein Swingerclub?

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Für das Bierstadl in Starzeln wurde eine Bauvoranfrage für eine Nutzungsänderung gestellt. Es geht um die Einrichtung eines Swingerclubs. Foto: Rapthel-Kieser

Burladingen-Starzeln - Kaum ist das Klosterprojekt in Starzeln geplatzt, schlägt das Pendel in die andere Richtung. In der kleinen Killertalgemeinde hat jemand eine Bauvoranfrage gestellt, wollte aus dem "Bierstadl" einen Swingerclub machen. Der Ortschaftsrat soll am Montag über die Bauvoranfrage beraten.

Öffentlich wurde das angefragte Vorhaben, weil im Amtsblatt der Stadt Burladingen die Tagesordnung der nächsten Starzelner Ortschaftsratsitzung abgedruckt wurde.

Facebook-Nutzer freuen sich bereits auf das "Prachtstück"

Auf Facebook veröffentlichten die Betreiber der Seite "Spotted Burladingen" ein Foto der Tagesordnung und scherzten: "Starzeln würde damit zur bedeutendsten Gemeinde der Stadt Burladingen werden. Weiß jemand wo das Prachtstück hinkommt und wer Betreiber sein soll?" Seitdem wird das Vorhaben im Netz heftig und humorig diskutiert. "Ich brech weg", sagt Carolin H. über das Projekt und Tamara M. witzelt: "Endlich Schluss mit weiten Fahrten nach Reutlingen oder Stuttgart." Martin B. kann es kaum glauben und fragt: "Les ich das richtig?" und Andreas T. kündigt an: "Das behalten wir mal im Auge". Alexandra P. kommentiert: "Dann ist hier ja richtig was los", und Luis K. schlägt vor: "Kann man ja mal einen Schnupperkurs anbieten."

Der Post der Facebookseite "Spotted Burladingen": Es scheint jedoch, die Netzgemeinde hat sich zu früh gefreut. Der Inhaber und Besitzer des "Bierstadl", Hans-Jürgen Kanz, bestätigte gegenüber dem Schwarzwälder Boten, dass er den Antrag auf Nutzungsänderung für eine Spielhalle zwar gestellt habe, den für einen "Swingerclub" allerdings nicht. Das sei einer der Kaufinteressenten gewesen, der sich vor einiger Zeit die Räumlichkeiten angeschaut habe.

Betreiber will aus Bierstadl eine Spielhalle machen

"Für einen Swingerclub gebe ich es aber nicht her. Das werde ich den Ortschaftsräten in der Sitzung am Montag auch sagen", betont Kanz.

Der 66-Jährige bietet seit geraumer Zeit das rustikal mit viel Holz eingerichtete Bierlokal und Bistro "Bierstadl" mit seinen 100 Sitzplätzen, der großen Theke, der vollkonzessionierten Küche, dem Gartenlokal und den zahlreichen Parkplätzen hinter dem Gebäude zum Verkauf an.

Nach Jahrzehnten in der Gastronomie will er kürzer treten, nicht mehr bis spät nachts am Tresen stehen, wie er sagt. Wenn sein Gesuch, aus dem "Bierstadl" eine Spielhalle zu machen, positiv beschieden wird, will er von einem Verkauf aber absehen und die Gaststätte weiter betreiben.

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