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Burladingen Stadtkapelle zeigt sich aktiv und entschlossen

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Die neue Vorstandschaft der Burladinger Stadtkapelle (von links): Patrick Schanz, Isabel Gugel, Hubert Kienzle, Mario Kraft, Josef Heim, Wolfgang Bastian, Steffen Schuler, Christian Simmendinger, Ralf Burkart, Christin Jurtzik, Andrea Leibold, Fabian Ritter, Maximilian Kuster und Wolfgang Fuchs. Foto: Bender Foto: Schwarzwälder Bote

Auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2019 haben die Mitglieder der Burladinger Stadtkapelle am Samstagabend bei ihrer nachgeholten Jahreshauptversammlung zurückgeblickt. Dabei gab es auch einen Wechsel in der Vorstandsmannschaft.

Burladingen. Bei dieser Versammlung wurde es ganz deutlich: Die Corona-Pandemie hinterlässt in allen Bereichen des Lebens ihre Spuren. Wollte man die Versammlung eigentlich im März abhalten, wurde sie nun im Juli nachgeholt. Und auch das Café Roder schied als Veranstaltungsort aus, versammelten sich doch immerhin mehr als 50 Musiker und Gäste vor dem Probelokal der Stadtkapelle Burladingen. Dies war nur möglich, da man im Freien tagte und auf Abstand ging. Die Vorstandschaft musste sogar eigens ein Hygieneschutzkonzept für die Jahreshauptversammlung erlassen.

Apropos Vorstandschaft: Hier gab es eine ganz entscheidende Veränderung. Hatte Elmar Schoser die letzten neun Jahre einen der drei Vorsitzendenposten inne, so übergab er nun den Führungsstab an Maximilian Kuster, der einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt wurde. Dafür, dass Elmar Schoser von 1990 bis 1992 Beisitzer und danach 18 Jahre Schriftführer war, bevor er auch noch neun Jahre Vorsitz dran hängte, wurde er am Samstagabend von Diana Dehner, der stellvertretenden Vorsitzenden des Blasmusikkreisverbandes Zollernalb, mit der Förderermedaille in Gold mit Diamant und Ehrenbrief ausgezeichnet.

Dirigent Thomas Wunder bemerkte, dass er vor einem halben Jahr zuletzt seine Uniform getragen habe – beim Neujahrskonzert. Und auch die verschiedenen Berichte machten überdeutlich, dass im Jahr 2019 viel gelaufen war – und nun alles ausgebremst ist. Das Wertungsspiel für die Jugendkapelle und das Blasorchester waren abgesagt worden. Das Werkstattkonzert mit dem Landesblasorchester wurde auf nächstes Jahr verschoben. Die Marktplatzhockete müsse noch abgesagt werden und beim Kirchenkonzert wisse man noch nicht, ob es stattfinden könne, erläuterte Vorsitzender Ralf Burkart. In jedem Fall werde man aber am 26. September die Schrottsammlung durchführen und im Dezember auch wieder den Christbaumverkauf anbieten.

Und dabei hatte man in 2019 schier unzählige Aktionen auf dem Programm: Skiausfahrt, Kappenabend, Fasnetsumzüge, Fasnetsball, Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Rangendingen, Fronleichnamswanderung, Umrahmung des Volkstrauertags, Ständchen, Proben und Auftritte, Schrottsammlung, Mitwirkung am Weihnachtsdorf, Weihnachtsliederspielen und natürlich als Höhepunkte das Neujahrskonzert und die Umrahmung des Trigema-Firmenjubiläums.

Probenkönig bei den 49 Proben wurde Matthias Bogenschütz. Außerdem konnten fünf Nachwuchsmusiker vom Kinderblasorchester in die Jugendkapelle und acht von dieser in die Stadtkapelle übernommen werden. In der neu gegründeten Bläserklasse spielen sieben Grundschüler. "Wir geben nicht auf. Wir wollen zusammen Musik machen", betonte Dirigent Thomas Wunder. Und mit dieser Entschlossenheit fanden denn auch die Wahlen statt, die jeweils einstimmige Ergebnisse hervorbrachten.

Als Vorstandstrio agieren künftig Maximilien Kuster, Ralf Burkart und Steffen Schuler. Schriftführer Wolfang Fuchs wurde im Amt bestätigt. Die Jugendleiter Kristin Jurtzik und Mario Kraft erhielten mit Christian Simmendinger Verstärkung. Bei den Beisitzern ergaben sich kleine Veränderungen: Fabian Ritter, Andrea Leibold und Patrick Schanz kamen neu für die Ausgeschiedenen Andreas Habliz, Markus Pfister und Maximilian Kuster hinzu. Außerdem fungieren als Beisitzer weiterhin Wolfgang Bastian, Hubert Kienzle, Josef Heim und Isabel Gugel. Walter Kraft und Kai Schoy bleiben Kassenprüfer.

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