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Burladingen Schlussstrich wegen des Wohnmobils

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Ein auf der Straße am Mettenberg geparktes Wohnmobil ist zum Zankapfel geworden. Vor diesem Hintergrund hat die Vorsitzende des Schulförderkreises, Susanne Andres-Reischle, ihr Amt niedergelegt. Foto: Rapthel-Kieser Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Vorsitzende des Schulförderkreises hat ihr Amt hingeschmissen. Es geht wohl um einen Streit mit der Stadt und dem neuen Vollzugsbeamten Michael Stehle wegen eines auf der Straße geparkten Wohnmobils.

Burladingen. Damit steht der Schulförderkreis ausgerechnet im 20. Jahr seines Bestehens erst einmal ohne Vorsitzende da. Ihr Ehrenamt im Schulförderkreis passe nicht zur Auseinandersetzung mit der Stadt, mit der der Schulförderkreis ja konstruktiv und vertrauensvoll zusammen arbeiten müsse, soll sich die Diplom-Sozialpädagogin, die bei der jüngsten Gemeinderatswahl 2014 auch für die CDU kandidiert hatte, in einer Mail geäußert haben. Ihr Stellvertreter, Oliver Bieger, bestätigte auf Anfrage unserer Zeitung, dass die Vorstandsmitglieder vor rund zwei Wochen eine Mail von der zweifachen Mutter erhalten haben, in dem sie mit sofortiger Wirkung ihr Amt niederlegte.

Keine Details

Bieger wollte sich über die Gründe, die Susanne Andres-Reischle nannte, aber nicht detailliert äußern. "Der Vorstand wollte sich in der vergangenen Woche treffen", räumt Bieger ein, allerdings sei wegen Krankheit und Abwesenheit einiger Mitglieder der Termin dann doch nicht zustande gekommen. Und: Im April stehe ohnehin die Hauptversammlung des Schulförderkreises an, da werde dann wohl die Wahl einer oder eines neuen Vorsitzenden auf der Tagesordnung stehen. Ein Termin für die Hauptversammlung stehe aber noch nicht fest, auch nicht, wer in die Fußstapfen der resoluten und in der Stadt sehr engagierten Diplom-Pädagogin treten soll.

Susanne Andres-Reischle hatte das Amt im März 2011 von Pfarrer Christoph Dinkelacker übernommen. Aus der Taufe gehoben wurde der Verein im März 1997, zählte gleich zu Beginn 118 Gründungsmitglieder und befasste sich mit Themen wie Prävention gegen Rechtsextremismus, Drogen-, Alkohol- und Internetmissbrauch, es gab Vorträge und Lesungen. Immer wieder unterstützte der Schulförderkreis mit Geldmitteln, das die Eltern gesammelt oder bei Veranstaltungen verdient hatten, Projekte zu Gunsten der Schüler der Stadt.

Wie man hört, schwelt der Streit mit dem Ordnungsbeamten der Stadt um das auf der Straße geparkte Wohnmobil schon seit vielen Monaten. Und nicht nur am Mettenberg, wo Andres-Reischle mit ihrer Familie wohnt, sondern auch in den Ortsteilen eckt Michael Stehle vielfach an. In einigen Ortschaftsrats-Sitzungen war das bereits Thema. Nicht, weil er Knöllchen zu Unrecht verteilt, sondern wohl eher deshalb, weil Menschen auf einmal mit jahrelangen, eingefleischten Gewohnheiten brechen sollen, die sie bisher ohne Beanstandungen gepflegt haben.

Kritisiert wird dabei oft auch, dass, wenn es um Sauberkeit, Ordnung und Heckenschnitt geht, die Stadt selber einen Nachholbedarf habe. Auf städtischen Grundstücken, so ein Ortschaftsrat jüngst in einer öffentlichen Sitzung, sei eben längst auch nicht alles in Ordnung, und wie man denn dann bitteschön den Bürgern Vorschriften machen wolle. Andres-Reischle selber wollte sich gegenüber dem Schwarzwälder Boten zu dem Fall nicht äußern, reagierte weder auf Anrufe noch auf eine Anfrage per Mail.

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