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Burladingen Rote Schlehen und kühle Brunnen

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Je höher, desto schöner: Der Wachholderbuschweg belohnt Wanderer mit vielen Aussichtspunkten. Foto: Rapthel-Kieser Foto: Schwarzwälder Bote

Seit einem Jahr gibt es ihn, den ausgewiesenen Wachholderbuschweg. Und immer noch gilt er für Wanderer und Naturliebhaber als Geheimtipp. Von Hausen aus führt er zu den schönsten Aussichtspunkten über dem Killertal. Mit Ortsvorsteher Erwin Staiger und seiner Stellvertreterin Annette Riehle liefen wir ihn ab.

Burladingen-Hausen. Der Wachholderbuschweg ist neben dem Kreuzfelsenweg und dem Themenwanderweg an der Lauchert einer von drei Wanderwegen auf Burladinger Gemarkung, den die Stadt auch auf ihrer Internetseite empfiehlt und neu ausgeschildert hat. Er wurde kreiert, als die Stadtverwaltung vor mehr als einem Jahr an den Hausener Ortschaftsrat herantrat und nachfragte, ob man nicht auf deren Gemarkung einen Wanderweg ausweisen könne. Die Räte waren gleich einverstanden und hatten auch sofort die Idee, für eine exponierte Strecke hoch über dem Killertal.

"Die anderen Wanderwege sind alle auf der Nordostseite von Burladingen, also auf der anderen Seite der B 32. Dies ist der einzige auf dieser Seite", freut sich Ortsvorsteher Erwin Staiger. Zusammen mit seiner Frau und einigen wackeren Wanderern aus dem Ortschaftsrat lief er die 10,6 Kilometer lange und mittelschwere Strecke erst einmal ab.

Wanderungen auf der Schwäbischen Alb fühlen sich schon mal an, als sei man im Gebirge

Erfahrene Wanderer brauchen um die dreieinhalb Stunden. Wer es angesichts der Steigungen aber langsamer angehen und am Hermannsdorfer Grill- und Kinderspielplatz eine Rast einlegen möchte, kann den Weg auch als Tageswanderung einplanen.

"Wanderungen auf der Schwäbischen Alb fühlen sich ja oft wie Gebirgswanderungen an", scherzt Staiger, als wir bergauf ins Schnaufen kommen. Aber er weiß, Naturliebhaber werden auf dem Wachholderbuschweg nicht nur mit schönen Aussichten belohnt, sondern kommen an roten Schlehenbüschen, Naturschutzgebieten mit Orchideenfeldern, herrlichen Wachholderheiden und dem Wolfsbrunnen beim Bernsteinweg vorbei, der ganzjährig fließt und herrlich kühles Wasser liefert. Hier will der Revierleiter bald auch noch ein Bänkchen aufstellen.

Die Wanderung startet am Parkplatz unterhalb des Schützenhauses. Von dort aus gelangt man über eine Brücke über der Bundesstraße 32 über auf einen dem Weg der bergauf zuerst ein Stück parallel zur B 32 und dann in den Wald führt. Durch den Wald geht es steil bergauf zum Jägerkreuz. Ein wirklich schöner Rastplatz und Aussichtspunkt. Wer weiter dem Weg folgt kommt nach etwa 100 Metern links zum Aussichtspunkt Killertal und kann beim Heirich-Kreuz abbiegen. Am höchsten Punkt des Weges wird der Wanderer mit einem herrlichen Blick hinab ins Killertal bis nach Jungingen belohnt.

Es geht durch schöne Wälder und ein Stück den Waldtrauf entlang. Beim Feldkreuz am Galthaus kann man links abbiegen und erreicht dann nach etwa 250 Metern den Grill- und Spielplatz bei Hermannsdorf.

Talabwärts geht es dann vorbei am Wolfsbrunnen. Weiter führt der Weg steil bergab und dann wieder leicht ansteigend durch die Wacholderheide und am Naturschutzgebiet vorbei Richtung Hausen. Beim weißen Kreuz ist ein schöner Aussichtspunkt mit Bänken, auf dem der Blick ins Killertal genossen werden kann.

Vorbei an der Sporthalle in Hausen kommt man dann am Heimatmuseum vorbei und biegt rechts in die Schlichtestraße ein. Vom Ende der Schlichtestraße gelangt man dann wieder links über die Brücke der B 32 zurück zum Parkplatz.

Wer den Weg wandert, sollte dies vielleicht nicht gerade während der Dämmerung tun. Denn hier gibt es auch viel Wild und Jäger, die auf Hochsitzen das Wild beobachten und nicht wollen, dass es verscheucht wird.

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