Jährlich gibt es zwei Nistkastenkontrollen statt, eine im Frühjahr und eine Herbst. Normalerweise findet die Aktion unter den Blicken von Zuschauern statt. Doch aufgrund der Corona-Krise mussten Revierförster und Albvereins-Naturschutzwart Thomas Stocker (Foto) das Publikum sogar von der Aktion ausschließen. Aufgrund des warmen Aprils war zu erwarten gewesen, dass das Brutgeschäft früher beginnen würde, was aber so nicht eintrat. Das Brutgeschehen war uneinheitlich, es gab schon ausgeflogene Bruten aber auch gerade erst angefangene Gelege. Auch waren relativ viele Kästen nicht oder noch nicht belegt. Über den Bruterfolg können erst im Herbst Aussagen getroffen werden. In Starzeln waren in zwei Kästen Fledermäuse im Tagesquartier anzutreffen. Das Nistkasten-Monitoring gibt es seit 2002 und löste die klassische Nistkastenkontrolle ab. Die wesentlichste Änderung ist, dass es zwei Kontrollen gibt, eine im Frühjahr und eine im Herbst. So sind bessere Aussagen über Wettereinflüsse oder den Einfluss von forstlichen Maßnahmen möglich. Im Herbst werden die Kästen gesäubert und anhand der Rückstände kann festgestellt werden ob und wie viele Jungvögel die Zeit in den Kästen überlebt haben. Foto: Pfister