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Burladingen Polizeiaufmarsch bei AfD-Wahlkampfauftritt

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Foto: Schwarzwälder Bote

Burladingen - Eine nicht ganz komplette Hundertschaft und die Hundestaffel der Polizei Reutlingen mit all ihren Einsatzwagen und Polizeilimousinen haben ihren Großeinsatz auf und rund um den Burladinger Marktplatz teilweise mit Humor aufgenommen. Nein, der Schäferhund sei nicht reinrassig deutsch, lachte etwa eine Hundeführerin. Da sei Belgischer Schäferhund drin und damit habe der Hund von beiden Rassen das Beste. So kann man es auch sehen.

Mehr Polizei als Demonstranten

Derweil standen sich auf dem Marktplatz, was Einwanderungs- und Rassenfragen oder eine offene Gesellschaft angeht, die Mitglieder der AfD sowie die Alboffensive und Gewerkschaftsvertreter unversöhnlich gegenüber. Joachim Steyer, AfD-Gemeinderat und Landtagskandidat der Rechtspopulisten, hielt im Rahmen der Sommerkampagne eine Wahlkampfrede über das Thema Sicherheitspolitik. Dazu angereist war auch Martin Hess, der für die AfD im Bundestag sitzt.

Die Gegendemonstranten, rund 50 Meter entfernt, störten das mit Liedern, Rasseln und Zwischenrufen. Außerdem hielten viele Plakate hoch, auf denen sie "Menschenrechte statt rechte Menschen" forderten und warnten, "Mit rechts geht’s nie zur Demokratie". Rund 30 Anhänger der AfD waren letztlich auch gekommen, nicht mal zehn davon aus Burladingen. Die Gegendemonstranten waren knapp ein Dutzend. Die Polizei war damit eindeutig in der Überzahl. Ein junger Beamter trennte oben an der Treppe der Bahnhofstraße fein akkurat die Passanten: "Wenn sie zur AfD wollen dann dürfen sie hier runter, wenn es eher die Gegenseite ist, dann bitte hier entlang und zweimal links", informierte er. 

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