Die Vierbeiner des Polarhunde-Vereins brauchten bei einer Olympiade auch Verschnaufpausen. Foto: Bender Foto: Schwarzwälder-Bote

Verein: Nothilfe gewährt Einblicke

24 Hunde beherbergt die Auffangstation für Polarhunde in Gauselfingen. Sie zeigten nun ihr Können bei einer Hunde-Olympiade im Rahmen eines Tages der offenen Tür.

Burladingen-Gauselfingen. Ungezählte Zweibeiner und Vierbeiner trafen sich auf dem Sportplatz zum Stelldichein des Vereins "Nothilfe für Polarhunde" mit Sitz in Freudenstadt, der seit zwei Jahren in Gauselfingen eine Auffangstation für Polarhunde betreibt. Mittlerweile gibt es dort einen festen Stamm von 30 "Gassi-Gehern".

Besuch kommt von überall

Allein schon die Autokennzeichen zeigten am Samstag, dass die rund 400 Mitglieder des Vereins aus ganz Deutschland sowie aus der Schweiz, Frankreich und aus Dänemark kommen. Die Vorsitzende Christiane Breinig strahlte, als sie die Gäste begrüßte. Bis zu 24 Hunde können bei der Auffangstation aufgenommen werden. Momentan sind alle diese Plätze belegt. Wirtschaftliche Notlagen, Scheidung, Krankheit und Todesfälle sind Gründe, weshalb Hunde abgegeben werden.

Beim Tag der offenen Tür wurde eine "Hunde-Olympiade" angeboten. Mal sollte sich der Hund auf dem Parcours in eine Bananenkiste setzen, mal wurde er durch einen Stofftunnel geschickt, mal durfte er in einen Kinderpool, in dem Wurststückchen schwammen. Vereinsmitglied Helge Weiß zeigte den Gästen, wie man seinen Vierbeiner am besten beschäftigt. Das bekannte Spiel "Spitz pass auf" erhielt eine neue Bedeutung. Denn Spitz "Mogli", der aus der Auffangstation stammt, durfte dabei "Leckerli-Spiele" vorführen. Schnell wurde deutlich, dass zehn Minuten geistige Arbeit einen Hund genauso anstrengen wie ein einstündiger Marsch.

Verkaufs- und Informationsstände sowie ein Flohmarkt rundeten das Angebot ab. Doch letztlich ging es um ein Treffen, um Gespräche, Austausch, die Gemeinschaft, den Zusammenhalt und ums Wohlfühlen.

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