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Burladingen Pfotenengel zieht Bauantrag zurück

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Ortsbesichtigung auf dem Rathausplatz Foto: Eule Foto: Schwarzwälder Bote

In einer diskussionsreichen Sitzung stellte der Ortschaftsrat am Dienstag zwei kommunalpolitisch wichtige Weichen. Auch in Sachen "Seniorentierheim" gab es Neuigkeiten.

Burladingen-Hausen. Zunächst einmal zum Stand des geplanten Seniorenheims für Hunde und Katzen von Pfotenengel Zollernalb: Eine Anfrage aus der Bürgerschaft war, ob das geplante Tierheim nun mit oder ohne Zaun genehmigt sei. Das Baugesuch, so die Antwort von Ortsvorsteher Erwin Staiger, sei von der Antragstellerin zurückgezogen worden. Damit sei die Sache für den Ortschaftsrat erledigt.

Thema Kommunalwahlen: Zum einen soll der Ortschaftsrat in der nächsten Wahlperiode auf zehn Mitglieder reduziert werden, und zum anderen soll nach Möglichkeiten gesucht werden, Treffpunkte für Jugendliche zu schaffen.

Vor der letzten Kommunalwahl hatte man sich für eine Beibehaltung von 12 Sitzen entschieden. Aber die Zeiten ändern sich. Einerseits stand die Frage im Raum, ob es genügend Interessenten für eine Liste mit zwölf Kandidaten gibt, andererseits: Was passiert, wenn es zwei Listen gibt? Auch bei einer Liste würde es schon schwierig, da zwei Räte ihr Ausscheiden angekündigt hatten, also müsste wieder gesucht werden.

Den Ortsvorsteher würden weiterhin zwölf Ortschaftsräte nicht stören, damit könne man die Bevölkerung besser repräsentieren. Ein weiterer Vorschlag: "Machen wir die Liste kleiner und versuchen die Arbeit im Gemeinderat zu stärken". Impulsgebend war auch die Meinung von Rätin Anette Riehle, die sich aufgrund der sinkenden Einwohnerzahl eine Reduzierung von zwölf auf zehn vorstellen könnte. Die Abstimmung ergab fünf Stimmen für eine Reduzierung, drei Stimmen dagegen und drei Enthaltungen, womit die Verringerung beschlossen war.

Die nächste kommunalpolitische Weichenstellung entsprang einem eher unscheinbaren Tagesordnungspunkt. Für den Kinderspielplatz sollen weitere Spielgeräte angeschafft werden, und Ortsvorsteher Staiger hatte dazu Vorschläge ausgearbeitet. Eine Doppelsitzbank, zwei Federbalken und eine Kletternetzpyramide.

Eigentlich war daran nichts Aufregendes, aber einige Räte störten sich daran, dass die Sitzbank wegen ihrer Sitzhöhe nur für Kinder ausgelegt sei. Wo bleiben Eltern und Jugendliche, die sich auch setzten wollen? Ein reger Diskurs, der zu dem Ergebnis führte, dass künftig auch für Jugendliche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung geschaffen werden müssten. Als Kompromiss sollen vorerst die Geräte wie vorgeschlagen angeschafft werden, und dann soll eruiert werden, ob nicht über den Forst eine Sitzgruppe für Erwachsene zu erhalten sei, andernfalls wolle man eine solche bestellen.

Bezüglich des Standplatzes für die Skulpturen der "Wasserhüterinnen" auf dem Rathausplatz fand vor der Sitzung ein Ortstermin statt. Hier sollen nach dem Willen der Künstlerin zwei kleinere Skulpturen aufgestellt ­werden, eine größere unterhalb des Rathauses und zwei weitere auf dem neuen Platz vor dem Züchterheim. Die Skulpturen werden am 26. August der Öffentlichkeit übergeben.

Ihre Redaktion vor Ort Burladingen

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