"Spätzle mit Soß – Nachschlag" bietet das Theater Lindenhof im Februar online an. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Lindenhof: Wanderausstellungseröffnung am 18. Februar

Premieren sollen vor Publikum im Theater stattfinden – daran hält das Theater Lindenhof in Melchingen auch in Zukunft fest. Doch während des Lockdowns hat nun die zweite Theaterproduktion die Bühnenreife erreicht. Und auch eine Online-Vernisssage gewährt "12 Einblicke in das Theater Lindenhof".

Burladingen-Melchingen. Das virtuelle Publikum bekommt daher im Februar die Möglichkeit an gleich zwei Abenden, Voraufführungen von "Spätzle mit Soß II – Nachschlag" via YouTube anzuschauen. Der Nachfolger des beliebten Kleinkunstprogramms mit Berthold Biesinger und Bernhard Hurm "Spätzle mit Soß" erhält unter der Regie von Boris Rosenberger eine Neuauflage, die erfrischend anders daherkommt.

Wieder stehen schwäbische Sprache und Sprachspielereien im Zentrum, doch sowohl was die kabarettistischen Züge als auch die Tiefe von Texten und Lyrik angeht, ist man einen Schritt weiter gegangen. Zu sehen ist "Spätzle mit Soß II" am Samstag, 6. Februar, und Freitag, 12. Februar, jeweils um 20 Uhr. Gestreamt wird live aus dem Melchinger Scheunenfoyer.

Online Tickets gibt es über die Webseite des Theaters www.theater-lindenhof.de oder das Kartenbüro (07126/ 92 93 94) und per E-Mail an karten@theater-linden hof.de.

Am Donnerstag, 18. Februar, ab 19 Uhr steht die Online-Vernissage "Was für ein Theater. 12 Einblicke in das Theater Lindenhof" auf dem Programm. Dabei handelt es sich um ein Studienprojekt des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft der Uni Tübingen.

40. Geburtstag

Denn das Theater Lindenhof feiert 2021 sein 40-jähriges Bestehen, und seit der Gründung 1981 finden an dem besonderen Spielort auf der Schwäbischen Alb Aushandlungen von Alltäglichem statt. Zu diesem Anlass besteht eine Kooperation mit dem Ludwig-Uhland-Institut, in der die Studierenden den Lindenhof genauer unter die Lupe nehmen.

Die zwölf Masteranden bearbeiten in einem dreisemestrigen Projekt unter der Leitung von Gesa Ingendahl unterschiedliche Forschungsfragen und geben hierbei einen individuellen Einblick in ihre Arbeiten, die alle die Innen- und Außenwahrnehmung einer besonderen Kulturinstitution im ländlichen Raum beleuchten.

Wanderausstellung

Die Ergebnisse präsentieren sie in ihrer Publikation. Eine Wanderausstellung lädt zusätzlich dazu ein, sich mit anschaulichen Objekten, Fotografien und einer Hörstation den verschiedenen Forschungsfeldern anzunähern. Zunächst im Lindenhof zu sehen, geht die Ausstellung ab Herbst 2021 mit den Schauspielenden in die Partnerstädte auf Reisen.

In einer digitalen Vernissage wird am 18. Februar um 19 Uhr die Wanderausstellung eröffnet.

Die Teilnahme ist kostenlos und via YouTube möglich: https://youtu.be/KAuTS2Kik wU. Im Anschluss an die virtuelle Ausstellungseröffnung besteht via Zoom die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: