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Burladingen "Offene Kirche" steht vor dem Start

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Hoch hinaus ging es, als die Taubennetze am Kirchturm der Versöhnungskirche angebracht wurden. Foto: Bender Foto: Schwarzwälder Bote

Gerade in diesen Zeiten zeigt sich, wie wichtig Solidarität und Ehrenamt sind, auch bei der evangelischen Kirchengemeinde Burladingen. Das wird bei Aktionen und Veranstaltungen deutlich.

Burladingen. Ja, vieles geht nicht. Und doch steht in den Tagen des Lockdowns nicht alles still. Gerade während der ersten heißen Phase im Frühjahr wurde bei der evangelischen Kirchengemeinde Burladingen gewerkelt und geschafft.

Und jetzt erst recht, wenn auch oft nach außen unsichtbar. Schon vor Wochen fiel im Kirchengemeinderat der Beschluss für eine "offene Kirche". Also einen Kirchenraum, der für Ruhesuchende, Fahrradfahrer und Wanderer als kleine spirituelle Auszeit auch außerhalb des Sonntagsgottesdiensts geöffnet ist. Noch bedarf es einiger kleiner Maßnahmen, dann wird es so weit sein. Die Kirchengemeinderäte bedauern nur, dass man diese geöffnete Kirche nicht schon jetzt während des Teil-Lockdowns bieten kann.

Aber auch sonst ist das Gremium alles andere als untätig. Da wurde ein Taufbaum für die Versöhnungskirche entworfen und hergestellt, die Außenbank vor dem Jugendraum gerichtet, das Wegstück entlang dem Pfarrgarten zurückgebaut, Taubennetze am Turm angebracht, Andachten in den Seniorenheimen übernommen, das Thema Arbeitsschutz angepackt und vieles beraten und beschlossen.

Die Kirchengemeinderatsvorsitzende Vera Bender ist stolz auf diese Räte, die ehrenamtlich Zeit, Kraft und Ideen einbringen.

Aber da gibt es noch viel mehr Ehrenamtliche, ohne die eine Kirchengemeinde nicht funktionieren würde. Beispielsweise die rund 50 Gemeindebrief-Austräger, die das Druckwerk, wiederum von einem ehrenamtlichen Redaktionsteam erstellt, drei Mal im Jahr in die evangelischen Haushalte tragen. Müsste man Porto hierfür bezahlen, es wäre finanziell nicht leistbar.

Es gibt die christlichen Pfadfinder um den Stammesältesten Dieter Bossmann, die sich der Kirchengemeinde verbunden fühlen und nicht nur am Gemeindefest das Kinderprogramm übernehmen. Sie helfen, wo es gefordert ist. An Weihnachten werden sie das Friedenslicht bei den evangelischen Gottesdiensten verteilen, welches in der Grabeskirche in Bethlehem entzündet wurde.

An Heilig Abend wird es auch wieder einen Gottesdienst ab 15 Uhr in Gauselfingen geben. Outdoor, damit möglichst viele Gemeindeglieder daran teilnehmen können. Die Kinder sollen Laternen mitbringen, damit das Friedenslicht über den gesamten Platz erstrahlen kann. Für den darauffolgenden Gottesdienst in der Kirche in Gauselfingen am 27. Dezember sollte man sich anmelden, da die Sitzplatzzahl begrenzt ist.

Für die Kleinen hat sich das Kinderkirchteam um Heike Pfister bereits vor zwei Monaten eine "Kiki in der Tüte" einfallen lassen. Im Foyer der Versöhnungskirche stehen Tüten mit Bastel- und Malangeboten bereit.

Gleich verhält es sich mit der Jungschar "Shine". Ein Teammitglied ist jeden Freitag ab 16 Uhr für eine Stunde im Jugendraum, damit die Grundschüler sich eine biblische Geschichte oder ein Bastel- und Malangebot mit nach Hause nehmen können. Beim Frauentreff gab es zuletzt im Oktober ein "Krimidinner", das vor dem Teil-Lockdown nochmals alle Teilnehmer zusammenbrachte und bei dem es viel Gelächter und Spaß gab. Unterstützt wurde es vom Evangelischen Jugendwerk in Balingen.

Und auch für die älteren Bewohner hat man in Gauselfingen im September nochmals einen Seniorennachmittag angeboten. Die geplante Zusammenkunft im Dezember muss zwar ausfallen, aber auch für die Älteren plant Leiterin Christiane Grüner schon neue Termine und Themen.

Noch viel mehr wollte man anpacken und tolle Ideen umsetzen, was sich aber nicht alles in der Kürze der Zeit machen ließ. Aber man bleibe dran und sei für die Gemeindeglieder da, heißt es.

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