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Burladingen Nicht kandidiert – und doch im Amt

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Hans Locher (rechts) wird sein Ortsvorsteheramt noch nicht los. Foto: Rapthel-Kieser Foto: Schwarzwälder Bote

Eigentlich wollte Stettens Ortsvorsteher Johann Locher aufhören. Eigentlich. Jetzt sieht es aber so aus, dass das Ortsvorsteheramt noch eine Weile an ihm kleben bleibt, denn noch ist keiner bereit, Lochers Nachfolge anzutreten.

Burladingen-Stetten. Bei der jüngsten Kommunalwahl hat Hans Locher nicht mehr kandidiert.

Drei Jahrzehnte war er im Ortschaftsrat, die letzten 15 Jahre hatte er das Amt des Ortsvorstehers inne und war zudem in den vergangenen zehn Jahren für die Freien Wähler auch Mitglied des Burladinger Gemeinderates.

"Meine Kinder machen schon Witze darüber, dass ich immer noch ins Rathaus gehe"

"Und dann werde ich demnächst 70 Jahre alt – allein das wäre schon ein Grund zum Aufhören. Meine Kinder machen schon Witze darüber, dass ich immer noch ins Rathaus gehe", sagt Locher mit einem Lachen.

Die Neuwahlen gingen also ohne, dass er kandidiert hat, über die Bühne, und es kristallisierte sich in Stetten auch klar eine Stimmenkönigin heraus. Sandra Schäfer, mehrfache Mutter und als Tagesmutter bei den Zwergentigern berufstätig, holte 409 Stimmen, nach ihr kam Thomas Ruf mit 363.

Schäfer genießt also offensichtlich das Vertrauen der Stettener, winkte aber ab. Ortschaftsrätin ja, Ortsvorsteherin nein, dazu sei sie beruflich und familiär zu sehr eingespannt.

Da auch niemand anders sich bisher bereit erklärte, hat sich Locher, das räumte er auf Anfrage des Schwarzwälder Boten ein, überreden lassen, noch ein Weilchen weiter zu machen.

"Ich will auf keinen Fall eine weitere Wahlperiode dranhängen"

"Eine Dauerlösung ist das aber nicht. Ich will auf keinen Fall eine weitere Wahlperiode dranhängen", sagt der 69-jährige. Allerdings: Sein Herz hänge auch an den angefangenen Projekten und er wünsche sich, dass die vollends geregelt über die Bühne gehen. Es zeichne sich für einen späteren Zeitpunkt auch eine Lösung ab, was die Besetzung des Ortsvorsteheramtes angeht, räumt Locher ein.

Mehr will Johann Locher dazu allerdings nicht sagen, sondern er verweist auf die konstituierende Sitzung des Stettener Ortschaftsrates am Mittwoch, 11. September. Da wird das Nachfolge-Thema noch einmal beraten werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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