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Nachbar-Gemeinde schreibt zum geplanten Windpark in Burladingen

Die Gemeinde Neufra hat eine Stellungnahme zum geplanten Windpark im benachbarten Burladingen verfasst.

Neufra/Burladingen. Die Gemeinde im Kreis Sigmaringen schreibt unter anderem: "Im Genehmigungsverfahren für das Vorhaben ›Windpark Burladingen‹, beantragt durch die EnBW Windkraftprojekte GmbH, hat die Gemeinde in den derzeit laufenden Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit das Recht, auch ihre Sicht der Dinge darzulegen."

Insbesondere der Grundwasserschutz liegt Bürgermeister Reinhard Traub am Herzen, wie er in der jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich machte. Da die Gemeinde über eine eigene Quelle verfügt, ist es dem Rathauschef wichtig zu wissen, was bei einer Havarie passiert, "denn es könnten Schmierstoffe und andere schädliche Materialien in den Untergrund gelangen".

Neufra legt Landratsamt seine Bedenken vor

Weiter heißt es in der Mitteilung aus Neufra: Diese Bedenken wie auch die Auswirkungen auf das Landschaftsbild wolle die Gemeinde Neufra in ihrer Stellungnahme an das Landratsamt Balingen einbringen.

Für das von der EnBW Windkraftprojekte beantragte Projekt sei bei einer Vorprüfung durch das Landratsamt Zollernalbkreis festgestellt worden, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erforderlich sei, die der Vorhabenträger veranlassen und anschließend vorlegen müsse.

Freudenweiler liegt nur fünf Kilometer entfernt

Im Rahmen dieses Verfahrens sei neben anderen Behörden und Trägern öffentlicher Belange auch die Gemeinde Neufra als Nachbargemeinde um Stellungnahme gebeten worden.

"Rund fünf Kilometer trennen Neufra und seinen Teilort Freudenweiler von dem ›Küche‹ genannten Teilgebiet auf der Gemarkung Burladingen, wo fünf der insgesamt zehn Windräder des künftigen Windparks gebaut werden sollen."

Die EnBW hatte in der März-Sitzung des Burladinger Gemeinderats ihre Pläne mit Animationen erläutert.

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