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Burladingen Melchinger Doku-Film ist bald fertig

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Im Rahmen des Projekts "Wir gestalten Geschichte" wurden Melchinger Erinnerungen gesammelt, um das Dorf-Gedächtnis zu dokumentieren. Parallel dazu wurde ein Dokumentarfilm erstellt. Bei einer Feierstunde konnten die befragten Melchinger nun Ausschnitte daraus ansehen.

Burladingen-Melchingen. Das Projekt wird vom Theater Lindenhof, der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und dem Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung finanziert und von Mitarbeitern des Theaters Lindenhof, der Ortschaftsverwaltung und der Zukunftswerkstatt umgesetzt.

Ziel war eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte zu initiieren. Aus dieser Bewusstmachung sollen sich Visionen für die Zukunft ableiten lassen. Christian Burmeister van Dülmen vom Theater Lindenhof drückt es so aus: "Was ist die Melchinger Geschichte? Ist sie so, wie man sie nachlesen kann? Sicher auch. Aber viele haben vieles ganz unterschiedlich erlebt. Und gerade diese subjektiven Erlebnisse, sind Teil dieser Geschichte." Ausgehend von der Annahme, dass Erinnerungen immer Versionen von Tatsachen lieferten, sammle man möglichst viele davon, um eine multiperspektivische Geschichte erzählen zu können.

Auf einer Webseite wird man diese Erinnerungen abrufen können, eine Audioinstallation wird die Stimmen der Melchinger zum Klingen bringen, und das Melchinger Dorfmuseum so um eine Form der Dokumentation bereichern.

Parallel dazu wurde ein künstlerischer Dokumentarfilms mit den Projektinterviews erteilt. Also machte man sich an die Arbeit – das Theater Lindenhof, Christian Burmeister van Dülmen und Georg Kistner, Ortsvorsteherin Waltraud Barth-Lafargue sowie Ulrike Schäfer, Horst Lamparth und Bastian Barth als Team. Sie erarbeiteten die Interview-Fragen und wählten zu befragende Personen aus. Mit Kamera und Mikro ausgestattet, besuchte man 25 Bürger. Georg Kistner, der für diese Projekt extra nach Melchingen gereist war, war "von den Erzählungen und der herzlichen Aufnahme begeistert." Auch Christian Burmeister van Dülmen war angetan von den Erzählern: "Wir brauchten nur einen kleinen Aufhänger geben und schon sprudelte die Geschichten", sagte er.

Bei Feierstunde wurde nun den Befragten ihre persönliche Aufnahme auf einem Stick übergeben. Barth-Lafargue konnte beinahe alle Teilnehmer in der Festhalle begrüßen. "Eigentlich wollten wir ein Fest machen", sagte die Ortsvorsteherin, "aber Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht." Auch die Fertigstellung des Films wurde wegen Corona verzögert, und so waren nur Ausschnitte der Rohfassung zu sehen. Ende des Jahres, sagte Burmeister van Dülmen, sei der Film fertig, und "ihr könnt stolz darauf sein, er ist eine tolle Sache."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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