Polizei und LKA haben zwei Wohnungen im Zollernalbkreis durchsucht. (Symbolfoto) Foto: dpa

55-Jähriger aus dem Zollernalbkreis soll gegen Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben.

Burladingen - Ermittler des Landeskriminalamts haben am Donnerstagmorgen eine Wohnung und eine als Lagerraum genutzte Garage in zwei Gemeinden im Zollernalbkreis durchsucht - darunter in Burladingen. Die Durchsuchungen erfolgten im Zuge eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Eine Ermittlungsgruppe von LKA und Polizeipräsidium Tuttlingen ermittelt seit Dezember 2016 gegen einen verdächtigen 55-jährigen Mann. Der Beschuldigte, der den so genannten Reichsbürgern zugerechnet wird, steht im Verdacht, sich Maschinenpistolen und Munition beschaffen zu wollen.

Erkenntnisse über den möglichen Verwendungszweck der Maschinenpistolen liegen derzeit nicht vor. Bei der Durchsuchung wurden ein Kleinkalibergewehr samt Munition, drei Mobiltelefone sowie mehrere Terrabyte elektronisches Datenmaterial sichergestellt. Die Beweismittel sind nun auszuwerten.

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