Bei der Übergabe des Spendenschecks vor der neuen Spielplatzattraktion Burg "Hohenmelchingen" freuen sich gemeinsam: Robert Emele (von links), Schriftführer des Fördervereins, Daniela Spietz, Kundenberaterin der Volksbankfiliale Melchingen, Arndt Ständer, Vorstandssprecher der Volksbank Hohenzollern-Balingen, Walter Knör, Vorstand des Fördervereins und Rüdiger Strobel, Ausschussmitglied des Fördervereins. Foto: Eule Foto: Schwarzwälder Bote

Soziales: Spielplatz wird Stück für Stück erweitert / Weiter Sponsoren werden benötigt

Der Melchinger Spielplatz hat eine neue Attraktion: Die Burg Hohenmelchingen. Darauf können nun die Kinder toben.

Burladingen-Melchingen. Seit Juli dieses Jahres werkeln die Mitglieder des Freundeskreises des TSV Melchingen an der Erweiterung des Spielplatzes am Sportgelände Weilerwiesen. Ihr neustes Projekt dabei in Spielgerät, das die Burg "Hohenmelchingen" als Thema hat. Ein Projekt, das auch durch eine Spende der Volksbank Hohenzollern-Balingen verwirklicht werden konnte.

Der Startschuss für das Projekt fällt schon vor 20 Jahren

Begonnen wurde das Projekt dieses Spielplatzes vor rund 20 Jahren vom Melchinger Ortschaftsrat aus kleinsten Anfängen. Seit 2014 kümmert sich der Freundeskreis des TSV Melchingen um den Platz und begann mit den geringen zur Verfügung stehenden Mitteln und viel Eigenleistung den Platz zu erweitern, sagte der Sprecher Walter Knör. Zuerst geschah dies mit Geräten aus Fichtenholz.

Mit der Zeit, und auch mit gefundenen Sponsoren, wandte man sich anderen Hölzern wie der Robinie zu, die robuster sind und auch bei dem neuesten Projekt Verwendung fanden. In das Projekt hat der Freundeskreis rund 500 freiwillige Arbeitsstunden investiert – sodass keine Planungskosten anfielen. Und man will, so Walter Knör weiter, den Spielplatz je nach zur Verfügung stehenden Mitteln Schritt für Schritt erweitern. Und das mit Mitteln, die man aus Förderungen eruiert.

Für das Projekt Burg "Hohen Melchingen" beteiligte sich wie seit langen Jahren die Volksbank Hohenzollern-Balingen mit einer Spende in Höhe von 2 000 Euro. Bei der Scheckübergabe bei winterlichem Sturm auf dem Spielplatz, betonte Vorstandssprecher Arndt Ständer auch die Herkunft der Mittel. Das Geld stamme aus dem Gewinnsparen. Der Gewinn fließt in Projekte der Region, je mehr Personen am Gewinnsparen mitmachen, desto mehr Projekte können gefördert werden. Dabei werde aber auch das Eigenengagement des jeweiligen Projektträgers berücksichtigt.

Der Beitrag der Stadt zum Spielplatzprojekt ist groß, aber ohne dauerhafte Sponsoren, lässt sich ein solches Spielplatzprojekt nicht verwirklichen.

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