Das Hechinger Amtsgericht hat das Insolvenzverfahren über die Burladinger Traditionsfirma Gewefa jetzt offiziell eröffnet.
„Wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung“, so heißt es in den öffentlichen Bekanntmachungen des Hechinger Amtsgerichtes, ist nun offiziell das Insolvenzverfahren über die Burladinger Traditionsfirma Gewefa eröffnet worden.
Gläubiger können ihre Forderungen seit dem 1. Dezember, 8 Uhr morgens, anmelden. Zum Insolvenzverwalter ist der Rechtsanwalt Thorsten Schleich aus Villingen-Schwenningen bestellt worden. Tatsächlich ist der schon seit Ende September diesen Jahres im Hause Gewefa und sichtet die Bücher in einem sogenannten vorläufigen Insolvenzverfahren.
Von angespannter Lage betroffen
Josef C. Pfister gründete die heutige GmbH &Co. KG im Jahr 1949. In den 60er-, 70er-, und bis in die 90er-Jahre wurde die Produktionsstätte für Präzisionswerkzeuge permanent erweitert, es wurden neue Hallen gebaut und die dann immer wieder erweitert. Aber: „Das Unternehmen ist – wie große Teile des metallverarbeitenden Gewerbes – von der angespannten wirtschaftlichen Lage des Maschinenbaus und der Automobilwirtschaft betroffen. Hiermit verbundene Umsatzrückgänge und hohe Kosten der Fertigung – insbesondere Energie und Rohstoffpreise – haben dazu geführt, dass das Unternehmen Verluste erwirtschaftet,“ berichtete der Insolvenzverwalter unserer Redaktion vor einigen Wochen.